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ÖTRV Kaderteam in Florida

Der ÖTRV Kurz- und Sprintdistanz Kader bereitet sich sechs Wochen lang in Florida auf die kommende Saison vor.

Für alle ÖTRV Kaderathleten über die Sprint bzw. Olympische Distanz bietet der ÖTRV ein sechswöchiges Trainingslager in Coral Springs (Florida) an.
 
Verletzungsbedingt nachreisen wird Franz Höfer. Andreas Giglmayr bereitet sich derzeit in einem Trainingslager in Australien auf die Saison vor, wird allerdings ebenfalls noch zum Team stossen.
 
Als Gäste nehmen Fabienne Nadarajah und der deutsche Triathlonmeister aus dem Jahre 2009 Thomas Springer teil.
 
Betreut wird die Trainingsgruppe von Sportdirektor Robert Michlmayr, der in Coral Springs das Schwimmtraining leiten wird und ÖTRV Nachwuchs Bundestrainer Toni Kesselbacher. Während Michlmayr für die Gesamtdauer von 6 Wochen vor Ort sein wird, wird nach drei Wochen Toni Kesselbacher nach Hause fliegen. An seiner Stelle stosse Reinhold Garnitschnig zum Trainerteam.
 
Teilnehmer:
Berger Dominik
Bildstein Erik
Hollaus Lukas
Knabl Alois
Kopeinig Andreas
Lorber Christoph
Reitmayr Paul
Wutscher Manuel
Springer Thomas
Kirchler Irina
Perterer Lisa
Stroschneider Tanja
Waldmüller Lydia
Nadarajah Fabienne

Autor: les

 (Leiti) schrieb am 04.02.2010 um 09:36:54

__PB__

Auch in Deutschland z.B. finden die Kaderlehrgänge der DTU seit Jahren auf dem Kurzdistanzsektor statt. Oder gibt es in Europa Verbände, die groß angelegte Trainingslager mit Langdistanzlern durchführen??? Mir ist da eigentlich nix bekannt..
 
Nein - der Fokus der Verbände liegt klar auf der Kurzdistanz. Diese ist Olympisch und wird dementsprechend auch mit Fördergeldern unterstützt.

 (__PB__) schrieb am 04.02.2010 um 09:02:1

Diese vermehrten Gruppierungen bei den Langdistanzathleten sind aber auch alle von privaten Sponsoren unterstützt (Commerzbank Team, oder Team Abu Dhabi, wenn man die bekanntesten hernimmt)!

Auch in Deutschland z.B. finden die Kaderlehrgänge der DTU seit Jahren auf dem Kurzdistanzsektor statt. Oder gibt es in Europa Verbände, die groß angelegte Trainingslager mit Langdistanzlern durchführen??? Mir ist da eigentlich nix bekannt..

 (principia) schrieb am 04.02.2010 um 08:30:17

irgendwas hat da jetzt mit meiner Antwort nicht geklappt....

 
... wollte nur noch soviel zum Beitrag von Leiti sagen:
es haben beide Gruppierungen ihre Daseinsberechtigung (Lang- bzw. Mitteldistanz und Kurzdistanz) und ob die eine aufgrund der anderen existieren kann, sei dahingestellt...
... aber gegen eines verwehre ich mich: ich blicke sicher nicht NEIDVOLL auf die Herrschaften von triangle! Ich wüßte nicht, um was ich sie beneiden sollte!

 (principia) schrieb am 04.02.2010 um 08:23:20

Leiti

Das Angebot zumindest auch an die Langdistanzathleten weiterzugeben wäre natürlich ein feiner Zug des Verbandes gewesen. Aber das Trainingscamp wird vom Bund gefördert - also nur die Olympischen Disziplinen.

Wenn es einem Langdistanzathleten besser geht als einem Kurzdistanzler dann nur aus einem Grund - er kann sich besser verkaufen. Langdistanzlern fällt der "Arbeitsplatz Bundesheer" weg.
 
Und die drei Herrschaften, auf die immer wieder gerne neidvoll geschaut wird, haben auch einiges investiert und hineingesteckt. Vor 11 Jahren hätte jeder die Möglichkeit gehabt, eine Langdistanz / IRONMAN in Österreich zu starten. Nur drei Herrschaften trauten sich und habens ordentlich durchgezogen - daher sei ihnen der Erfolg gegönnt.
 
(Ich beneide auch keine Firmengründer von vor zig Jahren, die eine Nische entdeckten und jetzt Kohle machen können)

 (Leiti) schrieb am 04.02.2010 um 07:55:57

Ohne Langdistanzler wäre in Österreich ziemlich tote Hose den Triathlon betreffend. Das ist jetzt nicht abwertend gegenüber anderen Distanzen gemeint, aber ein Grossteil der Triathleten sind Langdistanzathleten, die auf den Unterdistanzen zur Vorbereitung auf eine Langdistanz starten. (im Hobettenbereich - und über diesen finanziert sich der Verband ja auch teilweise).

 
Der Versuch der ITU, die Double Olympic Distance zu forcieren und als Gegenpunkt zum IM 70.3 zu etablieren ist kläglich gescheitert. Schau mal auf die ITU Langdistanz, was da abgeht ...
 
Alle Distanzen haben ihre Reize - auf der Langdistanz haben sich private Veranstalter (WTC, Challenge) etabliert, auf der Olympischen Distanz ist die ITU nach wie vor eine Macht. Wenn sich nun jeder auf das konzentriert, was er am besten kann, gibt es tolle Produkte.
 
@PB: Nunja, sooo unterschiedlich ist die Vorbereitung auf der Langdistanz auch nicht mehr und Teambuilding steht vermehrt im Vordergrund. Schau mal nach, wie viel Triathleten im März auf Mallorca unterwegs sind - auch von den Pros, da könnte man schon ganze Verbandstrainingslager füllen.
 
Eines ist aber klar, Verband heisst vor allem ITU und da Olympische Distanz.

 (Ausdauerkuenstler69) schrieb am 04.02.2010 um 00:10:34

punkt ist dass der verband mit alibiaktionen (langdistanzkader) bereitschaft signalisiert und mit freunden die einkünfte aus der mitteldistanz-/langdistanzsektion entgegen nimmt (von veranstaltern und lizenznehmern)

dabei aber gefühlte NULL-leistung gegenüber für den mittel/langdistanzathleten anbietet.

und da ist man dann wohl als lizenzzahler der vollkoffer...

dem verband sollte mal klar sein dass man ohne langdistanzveranstaltungen - insbesondere des IMAs (auch wenn ich kein fan von triangle bin) - ein schattendasein ala unterhosengymnastik führen würd.

bin mir auch ziemlich sicher dass der grossteil der lizenzgelder aus der langdistanzecke kommt. daher ist die rute im fenster sehr wohl angebracht.

 (__PB__) schrieb am 03.02.2010 um 17:02:30

Weil das vlt die zwei Einzigen sind die es sich aus finanzieller Sicht auch leisten können eigene Wege in der Vorbereitung zu gehen bzw. genügend internationale Kontakte haben um z.B. bei einem australischen Coach unter zu kommen?!

Kannst aber gerne eine Gruppe Langdistanzler zusammentrommeln die sich unter ÖTRV Aufsicht und Kaderlehrgängen auf die Saison vorbereiten will. Vlt lässt sich das Herz der Funktionäre ja erweichen wenn du genügend findest

 (cervelofahrer) schrieb am 03.02.2010 um 16:54:31

@PB:

Nicht persönlich nehmen, aber kann es sein, dass in deiner Welt die Uhren stehen geblieben sind?

Nur weil's immer so war, muss es nicht auf ewig so bleiben oder?

Die zwei die derzeit international halbwegs mithalten können, gehen ja ohnehin ihren eigenen Weg. Also so super dürfte das Verbandskorsett auch nicht für alle sein.

 (__PB__) schrieb am 03.02.2010 um 16:50:1

Kann mich da principia nur anschließen, da herinnen haben wohl ein paar kein Niveau

Erstens wird der ÖTRV dabei erstmals finanziell wirklich unterstützt, zweitens ist es für die teilweise jungen Burschen ein Anreiz einen wie Thomas Springer dabei zu haben. Können von ihm sicher einiges lernen!

Drittens sind die Langdistanzler alles Individualisten und könnten in solch einer Gruppengröße nie gemeinsam trainieren! Geschweige denn, sich auf eine Saison vorbereiten.. Der eine will schon in Lanzarote top sein, der andere beim KIMA , der dritte macht einen Challenge Wettkampf.

Die Kaderleute stehn unter Verbandsaufsicht, starten im Mai mit Europacup, Weltcup, Word Championship Serie wer den Sprung schafft, und im September ist die Saison wieder zu Ende. Dafür wird in der Vorbereitung gemeinsam & zu fixen Zeiten geschwommen, geradelt und gelaufen!

Schon allein das würd wahrscheinlich kein Langdistanzler wollen. Der eine will heute 6 Stunden radeln, der eine nur 4 und dafür 2 Stunden drauflaufen statt 1 usw., usf. ... Kurzdistanz ist staatlich, Langdistanz Privatwirtschaft

Und ich glaub, das ist auch gut so!

 (Leiti) schrieb am 03.02.2010 um 16:01:57

Das Angebot zumindest auch an die Langdistanzathleten weiterzugeben wäre natürlich ein feiner Zug des Verbandes gewesen. Aber das Trainingscamp wird vom Bund gefördert - also nur die Olympischen Disziplinen.

Wenn es einem Langdistanzathleten besser geht als einem Kurzdistanzler dann nur aus einem Grund - er kann sich besser verkaufen. Langdistanzlern fällt der "Arbeitsplatz Bundesheer" weg.
 
Und die drei Herrschaften, auf die immer wieder gerne neidvoll geschaut wird, haben auch einiges investiert und hineingesteckt. Vor 11 Jahren hätte jeder die Möglichkeit gehabt, eine Langdistanz / IRONMAN in Österreich zu starten. Nur drei Herrschaften trauten sich und habens ordentlich durchgezogen - daher sei ihnen der Erfolg gegönnt.
 
(Ich beneide auch keine Firmengründer von vor zig Jahren, die eine Nische entdeckten und jetzt Kohle machen können)

 (principia) schrieb am 03.02.2010 um 15:47:18

also ich weiß echt nicht, was der unsachliche Kommentar, welcher unter anderem den Ausdruck "Vollkoffer" beeinhaltet, soll, da ich glaube, daß die LD immer noch die prestigträchtigere der beiden Distanzen darstellt!! Einem Triathlonprofi auf der Langdistanz geht´s wahrscheinlich finanziell besser, als einem Kurzdistanzathleten! Außerdem gibt´s da zB. auch drei Herrschaften, die sich mit der Organisation von Lang- und Mitteldistanzbewerben ein goldenes Näschen verdienen!
und übrigens: hab mich mal erkundigt - Florida ist gar nicht so teuer, wenn du zB. als Selbstversorger ein Appartment nimmst!

 (cervelofahrer) schrieb am 03.02.2010 um 12:09:0

Das selbe hab ich mir auch gedacht. Die schwimmen scheinbar im Geld, dass es gleich Florida sein muss.

KD ist und bleibt halt doch die Nr. 1 und die LD-Sparte nur die Melkkuh.

 (Ausdauerkuenstler69) schrieb am 03.02.2010 um 11:46:24

der verband muss es ja dick haben wenn er gäste einladen kann. sollte mal lieber über seinen schatten springen und ein paar langdistanzathleten unterstützen. da fühlt man seine 55 euro lizenzgebühr gut investiert... in ein paar vollkoffer

 (Webmaster) schrieb am 03.02.2010 um 11:46:24

Der ÖTRV Kurz- und Sprintdistanz Kader bereitet sich sechs Wochen lang in Florida auf die kommende Saison vor.

Link auf den Artikel: ÖTRV Kaderteam in Florida