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Elke Schiebl bloggt: Triathlon mit Abstand

Wenn man sich die Bewerbe und Ergebnisliste beim Time2Win durchschaut, weiß man erst, wie glücklich man sich schätzen darf, endlich einen Triathlon absolviert haben zu dürfen. Da gab es noch Bewerbe im Jänner und dann, als bestünde das Jahr nur aus Monaten mit „J“ beginnend, erst wieder im Juni und Juli. Und von diesen wenigen Juni und Juli-Events gibt es einen Berglauf, aber nur einen virtuellen, einen weiteren Ultralauf, aber nur einen virtuellen und einen Gesunden Gemeinde Lauf, aber auch nur einen virtuellen. Und ich gebe gerne zu, nach meinem 17. virtuellen Bewerb ist auch das Maß an Irrealem und Virtuellem maßlos erfüllt.

Ganz im Sinne, nur nicht den Tag vor dem Abend loben, nahm ich mir vor, mich erst zu freuen, wenn er wirklich beendet war. Ich hatte mich wegen der vielen Absagen panisch noch bei 2 Mitteldistanzen angemeldet (wobei eine schon wieder abgesagt worden ist). Beim Gmunden Triathlon war ich zunächst auf die Warteliste gekommen. Ich begann diesen ganz wirklichen, waschechten 1A Triathlon aber schon einige Tage vor dem Event zu genießen. Zum ersten freute ich mich einmal irrsinnig, weil ich fünf Tage vor dem Racetag durch Zufall einen Startplatz bekam (Der Top-Organisation nochmal herzlichen Dank, wahrscheinlich wollte man die AK3 mit 1,2,3 komplettieren!). Zweitens, weil wir den Bewerb mit einem Wochenende in Gmunden verbanden. Ich ließ mich vom samstägigen Schlechtwetter nicht abschrecken und „gab“ mir die geile Radstrecke schon am Tag vor dem Bewerb (genug trainiert sollte ich für die 280HM die letzten 10 Monate ja haben).

Dadurch wurde meine Vorfreude auf die Radsplit am Renntag noch geschürt. Drittens wohnten wir mit den Vorarlberger Triathleten im selben Quartier, wodurch ich einen Tag vorher vom „Who is who?“ der Triathlonszene schon etwas mitbekam. Und viertens startete ich erst in der letzten Welle, wodurch ich AthletenInnen wie bei einem Profirennen, quasi Staatsmeisterschaften gleich, anfeuern und erleben durfte. Am Ende des Tages ging ich nach meinem Finish zur Zeitnehmung, weil ich mein Ergebnis online nicht fand und sie sagten mir 10. der AK (lag es vielleicht daran, dass sie statt Schiebl oft Scheibl schreiben?).

Ich wunderte mich nur, dass meine AK so überrepräsentiert war. Als wir bereits schon auf dem Nachhauseweg waren, sah ich nochmal online in die Ergebnisliste und fand heraus, dass ich mir doch einen Pokal und Wein aus Krems (!) abholen durfte (natürlich alles mit Elefantenabstand). Gmunden, 2021 sehen wir uns wieder: hoffentlich am Samstag bei Schönwetter, denn am Traunstein war ich auch noch nie. Das Beste des Tages: Ich habe viele bekannte Gesichter gesehen, die mir schon sehr abgegangen sind. Und ich habe auch was gewonnen, obwohl ich nicht ALLEINE in meiner AK war!

Den RATS und dem Bernd noch Danke fürs Anfeuern

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