In sieben Schritten schnell aus dem Neoprenanzug

  • Sammle dich
    Wenn du gerade beim Schwimmausstieg bist und aufstehst, ist dir im ersten Moment etwas „unwohl“. Atme kurz tief durch und nimm die Hilfe der Helfer an, die dich aus dem Wasser ziehen.
  • Schwimmbrille rauf
    Schiebe deine Schwimmbrille auf die Stirn. Nimm sie noch nicht ganz ab, denn du wirst beide Hände noch brauchen.
  • Arme aus dem Neo
    Bei deinem Lauf in die erste Wechselzone öffne den Reisverschluss deines Neoprenanzuges und schlüpfe mit den Armen aus dem Anzug. Nun kannst du auch die Badehaube und deine Schwimmbrille herunternehmen.

    Manche Athleten öffnen zuerst den Reisverschluss, nehmen dann die Badehaube und die Schwimmbrille herunter und schlüpfen dann aus den Ärmeln. Dies hat den Vorteil, dass du so die Brille und Badehaube gleich in jenem Ärmel „verstaust“, in welchem du sie gerade hältst.

  • Neoprenanzug an der Hüfte
    Noch während dem Lauf kannst du den Neoprenanzug bis zur Hüfte runterziehen. In den meisten Fällen rutscht er automatisch bis zur Hüfte runter. So behindert er dich nicht beim Laufen.
  • Beim Rad
    Lege die Schwimmbrille und Badehaube, sofern du sie nicht im Neopren hast an deinem Wechselzonenplatz ab (Bei größeren Bewerben leg sie in deinen Wechselzonenbeutel.). Nimm nun einen Schluck deines Iso Getränks. Nutze den Moment um dich zu sammeln. Sollte der Bewerb im Salzwasser oder einem eher unhygienischen See stattgefunden haben, kommt so auch ein anderer Geschmack in deinen Mund.
  • Neoprenanzug zum Sprunggelenk ausziehen
    Ziehe nun deinen Neoprenanzug in einem schwungvollen Zug so weit wie nur möglich nach unten. Ein rascher Zug ist von Vorteil, da andernfalls das Wasser aus deinem Neoprenanzug auslaufen kann und der Anzug danach schwerer auszuziehen ist.
  • Befreie deine Füsse
    Das ist nun der verzwicktere Teil. Du musst deine Füße vom Neoprenanzug befreien. Bleibe am Stand stehen während du mit einem Fuß durch hochziehen aus dem Neoprenanzug schlümpfst. Möglicherweise musst du mit dem Daumen bei der Ferse etwas nachhelfen. Auch wenn der Neoprenanzug einiges kostet, ist er für den Triathleten ein Gebrauchsgegenstand. Wenn du deinen Anzug etwas kürzt – beispielweise mit einem Messer den untersten Zentimeter abschneidest – kommst du leichter aus dem Anzug heraus, und deine Schwimmleistung leidet nicht darunter.

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