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Triathlon Szene Österreich

Vorfreude auf Weltcupbewerb in Kitzbühel

Internationale und nationale Stars sind begeistert

Die Resonanz der Athleten ist enorm, bestätigen auch Österreichs Toptriathleten Andi Giglmayr, Luis Knabl und Lisa Perterer. „Von internationalen Kollegen bin ich schon öfters gefragt worden, warum wir nicht auf die Berge laufen, wenn wir schon einen Weltcupstopp im Herz der Alpen haben.  Alle sind heiß auf den Schlagabtausch am Horn“, meint Österreichs Triathlon Nummer 1 Andi Giglmayr. Der Telfer Luis Knabl versucht seinen Heimvorteil zu nützen:  „Als ich erfahren habe, dass es heuer auf das Kitzbüheler Horn geht, habe ich es zuerst gar nicht glauben können, dass die ITU eine solchspezielle Strecke mit ins Programm aufnimmt. Aber egal, mit wem ich auch spreche, alle sind begeistert.  Als Tiroler bin ich in den Bergen daheim, und ich werde mein Bestes geben und den Heimvorteil zu nützen versuchen.“

„Körperlich wird es auf dieser Radstrecke um das Verhältnis Kraft zu Gewicht gehen. Mit meinen 62kg rechne ich damit, dass ich ca. 370 Watt treten werde müssen. Die internationalen Athleten sind vielleicht auch deshalb so begeistert vom neuen Format, weil sie noch nicht wissen, was auf sie zukommt“, lacht Giglmayr: „Das Rennen wird beinhart, aber genial.“

Spektakulärste Streckenführung der WM- Geschichte auf das weltberühmte Kitzbüheler Horn

Nicht weniger als 1003 Höhenmeter gilt es für die 130 weltbesten Triathleten am 6. Juli zurückzulegen. Nach dem spektakulären Startsprung und den 750 Metern Schwimmen im Schwarzsee, geht’s für die 130 weltbesten Athleten zunächst durch die Kitzbüheler Innenstadt und anschließend über 11,5km hinauf  auf das Kitzbüheler Horn. „Nachdem die Athleten den absolut steilsten Streckenteil mit 22,3 Prozent Steigung absolviert haben, erfolgt bei der Brunnellenbahn der Wechsel auf die Laufstrecke“, erklärt Event Direktor Herwig Grabner.  Nach einer Schleife über das Almenplateau folgt der letzte Anstieg der insgesamt 2,55km langen Laufstrecke zum Alpenhaus.

 Idente Rennstrecke, selber Renntag für Hobbyathleten

Nicht weniger als 1003 Höhenmeter warten am 6. Juli aber nicht nur auf die Profis, sondern auch auf die Hobbysportler, denn das ist heuer neu und ganz speziell:  Amateure haben erstmals die Möglichkeit, sich auf der exakt selben Strecke und nur wenige Stunden vor dem Start der Profis mit ihren Vorbildern zu messen: „Wir setzen alles daran, dass bei den  Age Group Athleten dieselben Bedingungen  herrschen, wie bei den Profis, damit sich die Hobbysportler wirklich messen können. Damit möchten wir auch einen weiteren maßgeblichen Akzent setzen, Triathlon als Breitensport zu etablieren“, erläutert ÖTRV Präsident Walter Zettinig.

18 TV Stationen übertragen live

Eine riesige Sache wird der Tiroler Nussöl World Triathlon Kitzbühel auch, was die TV- Übertragungangeht: 12 Kameras sind im Einsatz, neben ARD und BBC übertragen 18  weitere TV Stationen live.  Auch die neue erwartete Siegerzeit ist TV- freundlich: Innerhalb von knapp einer Stunde soll der Sieger das Alpenhaus erreichen.

Aber auch für die Zuschauer wird jede Menge geboten sein: „Von einer Naturkulisse beim  Alpenhaus aus kann das Publikum das Geschehen auf der gesamten Laufstrecke mitverfolgen, zudem gibt eine Liveübertragung auf eine überdimensionale Videowall, damit man keine Sekunde des Rennens verpasst.  Wir wollen eine große Triathlonparty feiern, mit  Livemusik und gastronomischer Versorgung durch das Alpenhaus“, erklärt Grabner. Für die Auffahrt mit der Kitzbüheler Hornbahn hat die Bergbahn AG Kitzbühel ein stark vergünstigtes Sonderticket zum Preis von Euro 5,– eingerichtet.

Aussagen der Topathleten und Organisatoren:

Lisa PertererKärnten (mit Platz 2. in Mexiko erfolgreichste ÖTRV Athletin aller Zeiten): „Ich habe mich extrem gefreut, als ich vom neuen Format erfahren habe. Ich mag die Berge, aber wie ich jetzt auch in Mexiko gesehen habe, werde ich einen guten Tag brauchen, um hier am Rad voll mithalten zu können. Aber ich bin mir sicher, dass mich unser neuer Trainer, Roland Knoll, der auch schon Jan Frodeno trainiert hat, gut darauf vorbereiten wird.“

Luis Knabl, Tirol: „Als ich erfahren habe, dass es heuer auf das Kitzbüheler Horn geht, habe ich es zuerst gar nicht glauben können, dass die ITU so eine spezielle Strecke mit ins Programm aufnimmt. Aber mit wem ich auch spreche, alle sind begeistert.  Als Tiroler bin ich in den Bergen daheim, und ich werde mein Bestes geben und den Heimvorteil versuchen zu nützen.“

Andi Giglmayr, Salzburg, Nr. 1 im ÖTRV Team: „Von meinen internationalen Kollegen bin ich schon öfters gefragt worden, warum wir nicht auf die Berge laufen, wenn wir schon einen Weltcupstopp in den Bergen, wie hier in Kitzbühel haben. Alle sind heiß darauf, auf das Horn zufahren und zu laufen.  Körperlich wird es auf dieser Radstrecke um das Verhältnis Kraft zu Gewicht gehen. Mit meinen 62kg rechne ich damit, dass ich ca. 370 Watt treten werde müssen. Das Rennen am 6. Juli ist im Vergleich zum vergangenen Jahr zwar kürzer,  das Feld wird aber sicher starkauseinanderreißen. Die internationalen Athleten sind vielleicht deshalb so begeistert vom neuen Format, weil sie noch nicht wissen, was auf sie zukommt. Das wird ein beinhartes, aber geniales Rennen.“

ÖTRV Präsident Walter Zettinig:  „Wir setzen alles daran, dass bei den  Age Group Athleten dieselben Bedingungen  herrschen, wie  bei den Profis, damit sich die Hobbysportler wirklich messen können. Damit möchten wir auch einen weiteren maßgeblichen Akzent setzen, Triathlon als Breitensport zu etablieren.“

Herwig Grabner, Eventdirektor ITU Tiroler Nussöl World Triathlon: „Bevor wir das Format komplett auf den Kopf stellen konnten, wollten wir die Athleten dazu befragen und haben durchwegs nur positive Resonanz bekommen. Viele große Namen des Triathlonsports richten ihre Saisonplanung auch auf dieses Rennen in Kitzbühel aus. Ausschlaggebend war auch ein Gespräch mit Olympiasieger Jan Frodeno,  der gemeint hat: `Das  ist eine geile Sache, traut`s euch drüber.“  

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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