Triathlon Szene Österreich

Wutti und Renko siegen in Obergrafendorf

Man merkte den Organisatoren ihr Geschick bereits an. Zum 27. mal wurde der Triathlon in Obergrafendorf über die Sprint und Olympische Distanz ausgetragen.

 
Der Bewerb über die Olympische Distanz startete pünktlich um 14 Uhr. Mit dabei alle Favoriten rund um Vorjahressieger Niko Wihlidal, Max Renko, Georg Swoboda und Philipp Podsiedlik. Die Favoriten stiegen auch gemeinsam nach 1.400 m aus dem Wasser. Auf dem Rad fuhren Niko Wihlidal und Max Renko die beiden schnellsten Zeiten. Mit knapp über 53 Minuten nahmen sie der Konkurrenz fast 2 Minuten auf einer neuen, interessanten Strecke ab. Wihlidal übernahm nach einem schnellen Wechsel auch die Führung auf der Laufstrecke. Bereits bei den Tagen der Wahrheit hat Renko mit einer neuen Bestzeit über 10 Kilometer aufhorchen lassen. Seine starke Laufleistung stellte er bei mittlerweile warmen 25 Grad in der Sonne erneut unter Beweis. Bereits  auf der ersten von 3 knapp über 3 Kilometer langen Runden überholte er Wihlidal und holte sich mit der schnellsten Laufzeit von 32:16 Minuten den Sieg. 1:38 Minuten hinter Renko kam Vorjahressieger Wihlidal auf Rang 2 vor Philipp Podsiedlik. Rang vier nach einer guten Performance ging an Christian Birngruber aus Oberösterreich.
 
Bei den Damen holte sich wie erwartet Eva Wutti den Gesamtsieg vor Simone Fürnkranz und Bettina Zelenka. Grundstein zum Sieg war für Wutti die schnellste Radzeit im Damenfeld. Sie blieb als einzige deutlich unter der Stunde.
 
Im Schnupperbewerb gingen die Siege an Christoph Pistek und Victoria Schenk. Absolut schnellste Schwimmerin über die Distanz von 300 Metern war Tanja Stroschneider, die danach auf der Radstrecke aufgeben musste. Hitzige Wortgefechte im Anschluss gab es vom Zweitplatzierten Alexander Gräf, der in einer ersten Reaktion nach dem knappen Zieleinlauf mit den Kampfrichtern schimpfte, da die Verfolger das Windschattenfahrverbot nicht korrekt eingehalten haben sollen.
 
Photos des Wettkampfes gibt es vom Meisterphotographen Stephan Mantler online. Wirklich sehenswert!
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