Waldviertler Eisenmann droht das Aus

Der Waldviertler Eisenmann ist eine mit viel Liebe organisierte Veranstaltung mit sehr viel herzblut. Von den allgemeinen Triathlon “Events” möchte man sich deutlich distanzieren und lockt die Athleten mit einem beinharten Rad- und Laufkurs. So bildete sich über die Jahre eine Stammklientel an Athleten, die jährlich in Litschau die Mitteldistanz absolvierten. 220 Teilnehmer dürfen maximal starten – mit dem Slogan “Lutscher können zu Hause bleiben” positionieren sich die Veranstalter klar.

Doch nun spüren die Veranstalter auch die Wirtschaftskrise. Ein größerer regionaler Sponsor hat sich aus für den Veranstalter nachvollziehbaren persönlichen Gründen zurückgezogen. Für 2013 und die aktuellen Meisterschaften über die Double Olympic Distanz hat dies noch keine Auswirkungen, aber auf den Bewerb im kommenden Jahr. “Natürlich kann man durch Staatsmeisterschaften einen Sponsorenausfall abfedern, aber für die Planung der nächsten Auflage reicht das nicht aus, da braucht es Sicherheit in der Finanzierung” so Alex Kolar vom Tri Team Chaos.

Wird kein neuer Sponsor in den nächsten Wochen gefunden, kann der Waldviertler Eisenmann 2013 durchaus der letzte Bewerb in Litschau gewesen sein. Schade um einen mittlerweile traditionellen Bewerb, der immerhin auch den zweimaligen IRONMAN Hawaii Sieger Normann Stadler anlockte!

Die Anmeldung zu den Bewerben über die Sprintdistanz wie auch die Halbdistanz sind noch möglich. Derzeit liegen knapp über 150 Anmeldungen über die Mitteldistanz vor. Aushängeschild ist Franz Höfer, der sich heuer den Österreichischen Meistertitel sichern möchte.

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