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Triathlon Szene Österreich

Van Vlerken und Steger überlegene Sieger beim Trans Vorarlberg Triathlon

Eindrucksvoll stellten Yvonne Van Vlerken und Thomas Steger ihren Siegeswillen bei der sechsten Austragung des Trans Vorarlberg Triathlons von Bregenz nach Lech unter Beweis. Beide triumphierten nach 1,2 Kilometern Schwimmen im Bodensee, 93 harten Radkilometern mit 2000 Höhenmeter von Bregenz über den Hochtannbergpass nach Lech und einem zwölf Kilometer langen Crosslauf mit großem Vorsprung auf die Zweitplatzierten Bianca Steurer und Martin Bader. Jeweils Dritte wurden die Niederösterreicherin Simone Fürnkranz und Van Vlerkens Lebensgefährte Per Bittner.

Steger feierte nach 2015 und 2016 bereits den dritten Sieg beim Triathlon-Mythos in Vorarlbergs Bergen. Als Fünfter kam der Tiroler aus dem Wasser, am Rad übernahm er bald gemeinsam mit Sebastian Neef die Führung: „Am langen Anstieg auf den Hochtannbergpass konnte ich meine Stärke am Berg ausspielen. Der Sieg bedeutet mir sehr viel und ich möchte ihn nächstes Jahr wieder verteidigen“, meinte der 25-jährige Jenbacher im Ziel. Er lief nach 3:40:17 Stunden mit einem Vorsprung von 11:45 Minuten auf Martin Bader, Lokalmatador aus Dornbirn, ein. Der Vorarlberger jubelte über seinen ersten Podestplatz beim prestigeträchtigen Rennen in der Heimat und über den Landesmeistertitel auf der Mitteldistanz. Der 25-Jährige zeigte mit der schnellsten Schwimmzeit auf. „Am Rad fuhr ich gleichauf mit Per. Sebastian Neef hat einen Einbruch erlitten und fiel zurück. Im abschließenden Lauf konnte ich Per dann distanzieren. Ich freue mich riesig über meinen ersten Podestplatz beim Trans“, so der voll berufstätige Entwicklungsingenieur. Bittner schaffte es beim ersten Antritt auf das Podium.

Van Vlerken gelang ein Sieg mit Ansage. Sie triumphierte zum zweiten Mal nach 2012. „Alles andere wäre eine Niederlage“, meinte sie schon im Vorfeld. Steurer kam als erste Dame aus dem Wasser, Van Vlerken übernahm am Rad bald die Führung und baute diese bis ins Ziel kontinuierlich aus. „Die äußeren Bedingungen waren perfekt. Das war ein großartiger Test für die EM in zwei Wochen in meiner Heimat Almere. Ich war dieses Mal richtig fit und es hat viel Spaß gemacht, diese schöne Strecke im Renntempo zu absolvieren“, freute sich die 38-jährige Profi-Triathletin im Ziel. Die gebürtige Niederländerin  mit Wahl-Wohnsitz in Dornbirn belegte in der Gesamtwertung den 13. Rang. Damit sicherte sie sich den Landesmeistertitel vor Steurer und der Dornbirnerin Daniela Bader. Steurer erzielte die schnellste Schwimmzeit, erwischte aber am Rad nicht ihren besten Tag: „Leider waren meine Beine nicht gut, aber ich habe gekämpft bis ins Ziel und bin mit Rang zwei zufrieden.“ Bei den Herren ging der Vizelandesmeistertitel an Ex-Team-Vorarlberg-Fahrer Manuel Schreiber. Bronze holte Andreas Gehrer.

Ein zufriedenes Resümee zog auch OK-Chef Thomas Kofler: „Die Wetterbedingungen waren mit Temperaturen um 23 Grad perfekt. Die Kulisse am Bodensee in Bregenz mit Sonnenaufgang über dem Pfänder bot eine spektakuläre Kulisse und der Empfang in Lech war grandios. Ich möchte allen Partnern und Sponsoren danken sowie den vielen freiwilligen Helfern. Fast 400 Ehrenamtliche haben mitgeholfen, dieses Event reibungslos durchzuführen.“ Lob gab es auch von Sportlandesrätin Bernadette Mennel, die sowohl in Bregenz am Start als auch im Ziel in Lech vor Ort war und den Athleten gratulierte. „Ich habe sehr großen Respekt vor den Leistungen dieser Sportler, sie leisten Beeindruckendes. Gratulieren möchte ich außerdem dem gesamten Organisationsteam für die gelungene Durchführung der Veranstaltung.“

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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