Triathlon Szene Österreich

TOP RACE 2011 – Die Helden des Crosstriathlons

Am schnellsten erreichte das Ziel in alpiner Höhe das Team vom LC Oberpinzgau. Die Lokalmatadoren und Mehrfachsieger mit Ernst Kreuzsaller, Robert Eder und Hannes Millgrammer lieferten sich ein heißes Duell mit den Verfolgern vom Team TV Zell am See (Werner Dannhauser, Günther Flatscher, Thomas Frauenschuh). Bis auf die letzten Meter lieferten sich die Schlussläufer ein Katz und Maus-Spiel – mit dem schnelleren Ende für die Oberpinzgauer. Das drittschnellste Team des Tages stellte Radsport Angerer mit Franz Wallner, sowie Wolfgang und Johann Haslacher.


Das schnellste Mixed-Team formierte sich wieder um die Triathlon-Grande Dame Isolde Langbrandtner. Heuer tauschten ihre Männer allerdings die Sportarten, Vorjahresläufer Herwig Brennsteiner radelte und der eigentliche Radler Marc Hochstaffl lief – zum Erfolg! Die Sensation lieferte allerdings die Schwimmerin aus dem zweitplatzierten Mixed-Team. Die erst 11-jährige Steffi Langreiter stieg als eine der ersten aus dem Wasser mit ganzen 23 Sekunden Vorsprung auf Isolde Langbrandtner. Das schnellste Damen-Team vom Ski Club Sumara reiste aus Tschechien an und zeigte das Skifahrerinnen auch im Ausdauersport beißen können.

Nun zu den Einzelsportlern alias „die TOP RACE Giganten“.600 m schwimmen, 18 km und 680 Höhenmeter radeln und ein 5,5 km langer Berglauf mit einem Höhenunterschied von 830 Metern bewältigten sie im Alleingang. Der Vorjahressieger aus Wien, Robert Hotter fuhr nach Uttendorf mit der Ambition seinen Sieg zu verteidigen. Drei Patschen und eine gerissene Schwimmhaube vor dem Start, zeigten ihm aber, dass es wohl nicht sein bester Tag ist. Dafür erwischte Stephan Gottinger einen tollen Schwimmstart und stieg 30 Sekunden vor Hotter aus dem Wasser. Weitere 30 Sekunden holte er am Bike an Vorsprung heraus und hielt die Minute bis in das Ziel auf seinen Konkurrenten. Toll auch die Leistung des Drittplatzierten. Marcell Voithofer war nach dem Schwimmen ziemlich abgeschlagen, zündete den Turbo am Rad und lief noch auf Bronze. Bei den Damen ging der Sieg nach Deutschland. Waltraud Berger lief wie eine Gams und gewann mit über zehn Minuten Vorsprung.

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