Triathlon Szene Österreich

Max Renko beim Embrunman am Start

Max Renko beim Embrunman am Start 1

Eine neue Bestzeit über die Langdistanz wird es für Max Renko am kommenden Wochenende in Frankreich

bestimmt nicht werden. Der Embrunman lockt jedes Jahr hunderte langdistanzverrückte Triathleten an und gilt als einer der härtesten Langdistanzbewerbe. Zu bewältigen gilt es dabei 3,8 Kilometer im Wasser. Startschuss ist allerdings bereits um 06:00 Uhr in der Früh. Die Schwimmer werden idylisch mit Booten mit Fackeln begleitet, um ihnen etwas Orientierung zu geben.
 
Danach geht es auf die 188 Kilometer lange Radstrecke. Während die Veranstalter von 5.000 Höhenmetern sprechen, zeigen die meisten Aufzeichnungen knappe 4.000 Höhenmeter. Nach dem Wechsel auf das Rad folgt gleich ein Anstieg von 400 Höhenmetern. Nach etwa 100 Kilometern folgt der Anstieg auf den berüchtigten Col d”Izoard mit 1.500 Höhenmetern. Bekannt ist der Berg den meisten Radsportfans von der Tour de France. Dort zählt der Berg zur “HC Kategorie”.
 
Wer sich gedacht hat, nach dem Radfahren wird es locker, der irrt. 600 Höhenmeter sind auf den abschliessenden 42,195 Kilometern zu überwinden. Auch was die Temperatur betrifft, erfährt der Athlet beim Embrunman neue Qualen. Am Col d”Izoard liegt auch im Sommer zumeist etwas Schnee – und in der Ebene werden über 30 Grad erwartet.
 
Im Vorjahr ging der Sieg an den Spanier Marcel Zamora in 09:38:49 Stunden. Dahinter platzierte sich der Südamerikaner James Cunnama mit 09:45:46 Stunden. Bei den Damen siegte Teresa Macel (CZE) nach 11:20:09 Stunden. Insgesamt gab es 755 Finisher 2010.
 
 
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