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    Home - Material - Garmin 920 im Test
    Material 5 Mins Read

    Garmin 920 im Test

    Stefan LeitnerBy Stefan Leitner9. Dezember 2014Updated:14. Dezember 2016Keine Kommentare
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    Stefan Leitner | trinews.at
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    Die Garmin 920 dürfte das iPhone für die Triathleten sein. Dem Erscheinungstermin wurde entgegengefiebert – die Lieferzeiten seitens der Händler immer wieder nach hinten datiert. Nun aber ist sie auch in Österreich angekommen. Zeit, einen Blick auf die Uhr zu werfen.

    Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Garmin 920 weitaus weniger voluminös und signifikant leichter. Mit nur 61 g ist die Garmin 920 eine der leichtesten vollwertigen GPS Uhren auf den Markt und damit auch noch leichter wie die neue Polar V800.

    Auffallend sind auch die Tasten am Gehäuse. Waren diese bei der 910 XT noch integriert, stehen diese nun nach außen ab. Dadurch wird die Bedienung um einiges erleichtert. Langjährige Garmin Nutzer müssen sich allerdings erst daran gewöhnen. Im Vergleich zur Polar V800 fühlen sich die Bedienelemente filigraner an.

    Die Funktionen der Garmin 920

    Die individuellen persönlichen Daten können in einem Benutzerprofil gespeichert werden. Diese können optional auch auf Garmin Connect öffentlich gemacht werden. Wer dies nicht in Anspruch nimmt, hat keinerlei weitere Funktionseinschränkung.

    Bereits Standard, aber dennoch zu erwähnen sind die Basisfunktionen einer GPS Uhr wie Rundenanzeige, Auto-Start Stopp, und die Möglichkeit, vordefinierte Trainingseinheiten zu absolvieren. Dabei können die Trainingseinheiten auf Basis von der zurückzulegenden Distanz, der zu absolvierenden Zeit oder aber auch nach Kalorienverbrauch definiert werden. Die Benachrichtigung erfolgt über ein Tonsignal und eine kurze Vibration.

    Altbekannt (und auch bewährt) ist das Konzept der individuell einstellbaren Display-Seiten. Auf 4 Datenfeldern pro Seite (und maximal 4 Seiten) kann aus über 100 Daten gewählt werden. Darunter sind auch die für uns Triathleten wohl Interessantesten Daten wie zurückgelegte Distanz, Zeit, Herzfrequenz und die Geschwindigkeit bzw. Pace. Zu den vier frei wählbaren Seiten kommen noch eine Seite für die Navigationsfunktion, den virtuellen Partner und die Uhrzeit. Zwischen den Seiten wechselt man über die Pfeiltasten auf der rechten Seite der Uhr.

    So umfangreich die Konfigurationsmöglichkeiten auch sind, so einfach ist die Konfiguration. Diese ist sogar während dem Training möglich. Wer sich also gleich einmal mit der neuen Uhr auf den Ergometer setzen möchte, und dort seine Uhr individuell anpassen möchte, kann diese gerne tun.

    Standardmäßig kommt die Garmin 920 mit den Sportprofilen Schwimmen (Indoor und Outdoor) Radfahren, Laufen und Multisport. Eigene weitere Sportprofile für Krafttraining, Langlaufen, … können selbstverständlich angelegt werden.

    Einen großen Fortschritt seitens Garmin hat man bei der Satellitensuche vollzogen. Hier werden, ähnlich den aktuellen Suunto Modellen die Satellitendaten für die kommenden Tage gespeichert. So wird das GPS Signal binnen Sekunden gefunden.

    Aktiviert man die Aufzeichnung über 5 Minuten vor dem Wettkampfstart, kann sich die Garmin Uhr in den Standby Modus versetzen. Vergisst man, diese wieder zu aktivieren, werden die Daten nicht aufgezeichnet. Um auch wirklich nicht in die Verlegenheit zu kommen, den Wettkampf nicht aufzeichnen zu können, hat sich Garmin zwei Punkte überlegt. Zum einen kann der Standby auf 25 Minuten erweitert werden. Und zum anderen wird vor dem Standby ein Countdown mit Vibrationsalarm gestartet, der unterbrochen werden kann.

    Batterielebensdauer

    Garmin gibt die Lebensdauer im GPS Modus mit 24 Stunden an. Bei unserem Test haben wir die Garmin 920 auf die Terrasse unserer Unterkunft in Kailua Kona (Hawaii) gelegt und gewartet, und gewartet, … Erst nach der 23ten Stunde im Laufmodus ging die Uhr aus. Ohne GPS Modus und Displaybeleuchtung kamen wir den weiteren Urlaub auf Hawaii ohne weitere Aufladung der Garmin 920 aus. Die Uhr eignet sich also – aufgrund ihrer Batterielebensdauer auch als Alltagsuhr.

    Konnektivität

    Bluetooth Smart, ANT+ und WLAN stehen für die Kommunikation mit Zubehörgeräten zur Verfügung. Peripheriedaten wie die Trittfrequenz am Rad, die Herzfrequenz oder Powermeter werden über ANT+ an die Uhr übertragen. Die hauseigene Actioncam „VIRB“ kann ebenfalls über ANT+ gesteuert werden. Bluetooth Smart dient zur Kommunikation mit dem Smartphone und WLAN für die automatische Synchronisation mit Garmin Connect. Updates können auch über WLAN eingespielt werden. Einzig zum Aufladen der Uhr wird also noch ein Kabel benötigt.

    Live Tracking

    Mit der Garmin Connect Mobile App kann das Training live und in Echtzeit mit Freunden geteilt werden. Dabei kann man die Übertragung für „Alle“ freischalten, oder nur bestimmte Freunde per Mail darüber informieren, dass die nächste Trainingseinheit bereits im Gange ist. Im Test hat dies bei uns sehr gut funktioniert. Die App aus dem Appstore herunterladen – sofern nicht aktiviert Bluetooth Smart aktivieren und das Smartphone mit der Uhr koppeln. Dies muss einmalig gemacht werden. Nach dem Training kann die Einheit gleich in Garmin Connect gespeichert werden.

    Zusatzfunktionen im Brustgurt

    Viel Know How steckt mittlerweile im Brustgurt. Dieser errechnet nun zahlreiche Laufeffizenzwerte. Für Fans von Daten und Zahlen ein wahrer Reichtum, kann doch der Brustgurt die Schrittfrequenz (rechter und linker Fuß zusammen), die Vertikalbewegung des Oberkörpers, die Bodenkontaktzeit (in Millisekunden) und die maximale Sauerstoffaufnahme ermitteln. Die ersten drei Werte spiegeln unsere Laufeffizienz wieder. Auch wenn die Daten nicht immer zu 100% genau sind, spiegeln sie dennoch eine gewisse Tendenz wieder.

    Der integrierte Beschleunigungsmesser in der Garmin 920 kalibriert sich beim Training in der freien Natur selbstständig. Dies hat den Vorteil, dass auch beim Training auf dem Laufband oder in einer Halle die zurückgelegte Distanz ermittelt werden kann.

    Zubehör

    Alternativ gibt es seitens Garmin einen neuen Sensor für die Geschwindigkeit und die Trittfrequenz auf dem Fahrrad. Dieser basiert nicht mehr wie bis dato auf Basis eines Magneten, sondern hat einen Beschleunigungssensor integriert. Der Trittfrequenzmesser muss also nur mehr auf der Kurbel angebracht werden, und schon werden die Daten ermittelt. Selbiges gilt für den Geschwindigkeitsmesser, der auf der Radnabe angebracht werden muss.

    Smart Watch

    Anrufe, Emails, SMS und Termine können auf der Garmin 920 angezeigt werden, sofern diese mit dem Smartphone gekoppelt ist. Wer benötigt dies? Im Regelfall will man während dem Training ungestört trainieren – erwartet man allerdings einen dringenden Anruf (Handwerker, …) sieht man gleich mit einem Blick auf die Uhr, ob man den Anruf annehmen soll, oder getrost ignorieren kann.

    garmin material
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    Stefan Leitner
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    Stefan Leitner ist Herausgeber der Zeitschrift Trinews. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Als Inhaber der Sport und Event Agentur Leitner organisiert Stefan Leitner mit seinem Team die ALOHA SPORT Events. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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