Ekoi
Jesolo Triathlon

Zahlreiche Podestplätze der Österreicher in Jesolo

Das Meer zeigte sich in den Tagen vor dem Triathlon Bewerb von seiner ruhigen Seite. Bei angenehm warmen Temperaturen schwammen zahlreiche Athleten ohne Neoprenanzug im Meer. Das erste „Lockerungstraining“ erfolgte am Freitag nach der Anreise. Gemeinsam schwamm man die Schwimmstrecke des Bewerbes ab, und genoss dabei einen schönen Sonnenuntergang.

Nach dem Training müssen die Kohlehydratspeicher wieder aufgefüllt werden, und so verschlug es uns in eine Pizzeria zum gemeinsamen Abendessen. Der Samstag wurde individuell gestaltet. Einige Athleten nutzen das zwar bewölkte aber warme Wetter, um die Inseln Venedig, Murano und Burano zu besichtigen. Abends ging es dann mit dem Rad auf die Wettkampfstrecke und etwas weiter, um die Muskeln für den sonntägigen Bewerb zu aktivieren. Das ganze versteht sich in kurzer Hose und kurzem Radtrikot 😉

Am Wettkampftag machte zuerst das Wetter zahlreiche Athelten beim entspannten Frühstück nervös. War es am Freitag und Samstag schön warm und trocken, nieselte es Sonntags. Aber „im Süden regnet es nicht“, bewahrheitete sich wieder einmal. Ein paar Tropfen während dem Bewerb, aber im großen und ganzen blieb es trocken. Für Gesprächsstoff sorgten die meterhohen Wellen, die manchen in Schrecken versetzten. ABER: Nach dem Bewerb freuten sich alle Athleten darüber, dass es zwar toll ausgesehen hat, aber im Ende genial zum Schwimmen war 😉

„Pünktlich“ um 11:30 Uhr starteten die Damen vor dem Hotel Victoria Prestige im Meer, um 750 Meter entlang der Küste zum Leuchtturm zurückzulegen. Der Schwimmstart wurde im Vergleich zum letzten Jahr etwas nach vorne verlegt und zeigte nun 750 Meter nach dem Ausstieg (im Vorjahr dürften es bis zu 150 m mehr gewesen sein). Der Wellengang beim Damenstart war höher wie jener bei den Herren, die etwa 20 Minuten danach ins Meer gelassen wurden. Es war die Italienerin Daniela Chmet, die sofort das Tempo bestimmte. Die ehemalige Olympiateilnehmerin, Weltcup und Europacupstarterin stieg nach knapp über 10 Minuten aus dem Meer und machte sich auf die 20 km Radstrecke. Mit etwas Rückstand stieg Sylvia Gehnböck aus dem Wasser, zeigte ihre Klasse aber einmal mehr auf dem Rad. Während Windschattenfahren in Jesolo erlaubt ist, absolvierte Gehnböck mangelns Konkurentinnen ein Einzelzeitfahren und lieferte mit 31:48 Minuten die absolut schnellste Radzeit im Damenfeld. Immerhin nahm sie Chmet über 1:40 Minuten ab. Beim Lauf war es allerdings einmal mehr Chmet, die mit 17:57 Minuten das Tempo bestimmte. Sie siegte nach 01:01:29 Stunden vor Gehnböck mit 1:04:43 Stunden und Laura Thomas in 01:07:44 Stunden. Gehnböck, im letzten Jahr mit ihrerer Platzierung in Jesolo noch hadernd, schloss mit ihrer tollen Leistung heuer „Frieden mit dem Wettkampf“.

Die weiteren Österreicherinnen:

Platz Name Klasse Rang swim bike run  
2 Gehnböck Sylvia S3  2 00:12:39 00:31:48 00:20:16 01:04:43
6 Zweim Eva S3  3 00:13:58 00:34:46 00:21:09 01:09:53
7 Rakowitz Caroline S3  4 00:12:11 00:34:40 00:23:11 01:10:02
9 Splichal Pia YB  1 00:12:11 00:34:40 00:23:41 01:10:32
19 Leitner Marisa S2  4 00:15:19 00:35:43 00:24:04 01:15:06
21 Doerr Petra S3  5 00:14:24 00:37:04 00:25:42 01:17:10
26 Range Anne M1  3 00:13:37 00:40:21 00:24:44 01:18:42
32 Jax Verena S1  3 00:16:30 00:41:26 00:23:00 01:20:56
34 Wörnschimmel Daniela S3  7 00:16:38 00:40:24 00:25:19 01:22:21

Bei den Herren legte Massimo Cigana den Grundstein zu seinem Sieg auf dem Rad. Keiner konnte dem ehemaligen Radprofi folgen und so waren es seine 27:20 Minuten auf dem Rad, die die Tagesbestzeit bedeuteten. Mit 17:05 Minuten für 5 Kilometer, entlang der Promenade und teilweise durch den Sand lief er auch die schnellste Laufzeit des Tages. Nach 56:05 Stunden siegte Cigana vor seinen Teamkollegen Marco Nicoletti und Marco Dalla Venezia.

Rang vier ging an Markus Ressler, der bereits vor dem Bewerb Stress hatte. Die Italiener steckten Markus Ressler in die dritte Startwelle, was dem Steirer so gar nicht passte. Nach einigen Diskussionen konnte er schliesslich im Elite Feld starten und zeigte sich ab und zu auch aktiv am Rad in der Führung der Spitzengruppe.

Die weiteren Österreicher:

Platz Name Klasse Rang swim bike run  
4 Ressler Markus S4  2 00:11:19 00:29:32 00:17:47 00:58:38
16 Ebner Uwe S4  5 00:12:27 00:30:18 00:18:15 01:01:00
17 Leitner Stefan S3  2 00:12:26 00:30:43 00:17:54 01:01:03
46 Wurm Gabriel S2  7 00:13:27 00:31:19 00:19:33 01:04:19
72 Felber Oliver S4  17 00:14:18 00:31:45 00:20:33 01:06:36
84 Kollmann Philipp S1  11 00:15:16 00:32:23 00:19:48 01:07:27
88 Lienhart Johannes S1  12 00:14:53 00:33:26 00:19:24 01:07:43
122 Pleva Georg M1  22 00:16:08 00:32:01 00:21:23 01:09:32
136 Engelhart Elias YA  1 00:12:56 00:33:14 00:24:22 01:10:32
179 Ban Peter M1  32 00:17:35 00:33:37 00:22:31 01:13:43
200 Meissl Michael M1  35 00:17:53 00:34:31 00:22:21 01:14:45
215 Ehmair Manuel S1  18 00:17:39 00:33:02 00:25:26 01:16:07
219 Splichal Christoph M2  40 00:17:25 00:34:23 00:24:35 01:16:23
225 Engelhart Günther M3  13 00:18:06 00:34:57 00:23:55 01:16:58
233 Ofenb Thomas S3  40 00:18:02 00:36:56 00:22:43 01:17:41
237 Doerr Gunnar M1  44 00:18:09 00:37:57 00:21:55 01:18:01
243 Schluder Lorenz S3  41 00:19:34 00:36:10 00:23:11 01:18:55
256 Schmiedlecher Marco S4  51 00:18:56 00:37:52 00:23:21 01:20:09
271 Obernberger Michael S4  57 00:18:36 00:39:34 00:25:05 01:23:15
DNF  Weber Markus     00:12:16      
DNF  Stöger Adi     00:12:25      
DNS  Gebert Binder Christian            
DNS  Muhr Thomas            
DNS  Dieber Wolfgang            
DNS  Gössler Philipp            
DNS  Plattner Christian            
DNS  Reissnar Marcel            

 

trinews.at wird auch 2014 wieder einen Kurztripp nach Jesolo veranstalten und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer aus Österreich. Es hat uns allen viel Spass gemacht, wir haben viel gemeinsam gelacht und zahlreiche Stunden gemeinsam genossen.

DANKE allen trinews.at Teilnehmern, für dieses tolle Wochenende!

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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