Michael Weiss
Triathlon Szene Österreich

Michael Weiss veröffentlicht Doping Tests

Nach Jan Frodeno und Sebastian Kienle hat auch Michael Weiss seine Doping Tests aus dem Jahr 2019 veröffentlicht. Weiss geht dabei eine Stufe weiter und hat alle Dopingtests seiner Karriere ab dem Jahr 2010 öffentlich bekannt gegeben. Zuvor wurden die Kontrollen nicht im System ADAMs eingetragen. Der Gumpoldskirchner ist im Anti Doping Pool des Österreichischen Triathlonverbandes und der WTC (IRONMAN) und wurde in seiner Zeit in Amerika von der USADA kontrolliert. Sein Wohnort in den Staaten lag nur wenige Blöcke neben dem Chefankläger der USADA gegen Lance Armstrong.

Weiss wurde 2019 neun mal kontrolliert. Der letzte Test fand bereits 2020 statt. Am 13. Jänner wurde bei Weiss eine Urin und Blutkontrolle durchgeführt, deren Blut Kontrolle, wie alle bisherigen Kontrollen negativ war. Die Urinkontrolle ist noch in Auswertung (“No Result”).

Anti Doping Kontrollen Michael Weiss

Anti Doping Kontrollen Michael Weiss

Datum Ort Ergebnis
2. März 2019 (NADA) OOC / Gumpoldskirchen Urin: negativ
7. März 2019 (IRONMAN) Urin: negativ | Blut: unauffällig
26. Mai 2019 (IRONMAN) IC / IRONMAN 70.3 St. Pölten Urin: negativ
8. Juli 2019 (NADA) OOC / Gumpoldskirchen Urin: negativ | Blut: unauffällig
25. Juli 2019 (NADA) OOC / Maria Enzersdorf Urin: negativ | Blut: unauffällig
22. August 2019 (IRONMAN) Urin: negativ | Blut: unauffällig
8. Oktober 2019 (IRONMAN) Urin: negativ | Blut: unauffällig
21. Oktober 2019 (NADA) OOC / Gumpoldskirchen Urin: negativ | Blut: unauffällig
24. November 2019 (IRONMAN) Urin: negativ

 

2018 suchen Weiss 15mal Anti Doping Kontrolleure auf. 2017 hatte Weiss acht Kontrollen, 2016 waren es sieben Kontrollen, 2015 acht Kontrollen und 2014 zehn Kontrollen. Alle Kontrollen waren negativ.

Auffällig sind die Auftraggeber in jenem Zeitraum, in welchem Michael Weiss gesperrt war. Lediglich IRONMAN, in dessen Testpool Weiss auf eigenes bestreben bleiben konnte, kontrollierte im Zeitraum vom 29. November 2011 bis 29. November 2013 während seiner Sperre.

Wie auch bei den Veröffentlichungen von Frodeno und Kienle wollen die Athleten mit der Veröffentlichung der Daten aufzuzeigen, dass sie bereit für mehr Kontrollen sind. Der Druck unter anderem auf große Veranstalter wie IRONMAN und Challenge sowie die nationalen Anti-Doping Agenturen soll gesteigert werden um einen sauberen Sport zu gewährleisten.

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