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Triathlon Szene Österreich

Elmar Sprink: „Jede Menge Emotionen“

Das klingt etwas crazy, war es aber nicht! Nach meiner Trainingswoche in Freiburg, ging die letzte Woche mit einem Ruhetag los. Da für Mittwoch ein Fotoshooting in meiner Heimat geplant war, bin ich am Dienstag bereits zu meinen Eltern gefahren und am Nachmittag dann noch 120 Kilometer geradelt. Das Wetter hat uns am Mittwoch leider einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten das Shooting auf nächsten Dienstag verschieben. Da der Fotograf Jan jedoch auch ein begeisterter Läufer ist, sind wir am Mittwoch spontan zusammen gut 15 Kilometer gelaufen und haben uns über das kommende Shooting und andere Themen ausgetauscht. Mein Versuch einmal wieder länger zu schwimmen, wurde an diesem Tag durch ein Gewitter nach 600 Metern beendet. Am darauf folgenden Tag sind es dann aber 3,8 Kilometer geworden und da ich noch meine neuen Schuhe für den 10 Kilometerlauf am Freitag testen wollte, bin ich noch 25 Minuten locker gelaufen.

Am Freitag ging es für mich zurück an den Ort, an dem ich am 09. Juni 2012 mein Spenderherz erhielt. Der Grund war in zweierlei Hinsicht sehr erfreulich. Zum einen wollte ich Geld, dass ich durch einen Vortrag gesammelt hatte, an die Kinderstation des Transplantationszentrums übergeben und um 19:30 Uhr am Stadtlauf in Bad Oeynhausen teilnehmen. Ich war aber nicht alleine, sondern lief mit 30 Mitarbeitern der Klinik und auch an diesem Abend für das HDZ (Herz- und Diabeteszentrum) Dabei waren u.a. der ärztliche Direktor und sogar Menschen, die mich damals gepflegt hatten. Zum guten Schluss, bekam ich dann auch noch die Startnummer 1! Wow! Der Lauf bestand aus 4 Runden und jede Runde hatte knapp 25 Höhenmeter. Es ging kreuz und quer durch die Innenstadt und Teile des Kurparkes. Ich hatte mir für den Lauf nur eins vorgenommen, ich wollte diesen speziellen Abend genießen. Am Ende bin ich mit 40:24 Minuten 4. in meiner Altersklasse geworden und 28. gesamt und es ging so wunderbar einfach, dass ich jeden Meter tatsächlich genossen habe. Nach dem Lauf bin ich dann relativ schnell wieder zu meinen Eltern gefahren, denn am Samstag um 7:30 Uhr stand ich mit 2 Freunden am Start des MTB Marathons in Willingen. Ich hatte spontan vom Veranstalter einen Startplatz bekommen und bin das Rennen komplett im Grundlagenbereich gefahren. Die 1500 Höhenmeter waren auf kurze Anstiege gut verteilt und so hatte ich jede Menge Spaß. Nach Cape Epic und BIKE Transalp 2017, war es ein super Gefühl wieder auf dem MTB unterwegs zu sein. Zum Glück hatten wir sonniges Wetter und aus den 2,5C wurden dann später noch 18C. Auf der Messe des Bike Festivals habe ich dann noch ein paar meiner Sponsoren einen Besuch abgestattet und als Abkühlung bin ich dann nachmittags noch ein unser Freibad gehüpft. Den dritten Wettkampf (Dalkeman Triathlon in Gütersloh) habe ich nur als Zuschauer verfolgt. Zusammen mit einem guten Freund bin ich um 10 Uhr mit dem Rad nach Gütersloh gefahren. Auch hier kamen wieder schöne Erinnerungen auf, denn am 09.06.2013 war ich mit Ralph und 2 anderen guten Freunden das erste Mal mit dem neunen Herz wieder in Gütersloh bei einem Triathlon gestartet. Angekommen bei meinen Eltern hatte ich dann 80 Kilometer auf meiner Suunto stehen. Morgen werde ich kurz Radfahren und etwas länger laufen, bevor es dann nächstes Wochenende in St. Pölten beim Ironman 70.3 an den Start geht. Ich freue mich schon drauf! Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Ironman Austria.

 

Sonnige Grüße aus Ostwestfalen & frohe Pfingsten

Elmar

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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