Ein Rekordsieg von Caroline Pohle (DE) und ein starker Auftritt von Frederic Funk (DE) prägten den Renntag bei der Challenge St. Pölten. Pohle stellte mit 4:14:17 Stunden einen neuen Streckenrekord auf und verbesserte zudem die Radbestzeit auf 2:20:05 Stunden. Funk gelang nach 2021 erneut ein Sieg in St. Pölten.
Die Profi-Frauen starteten 20 Minuten vor den Männern und Pohle übernahm früh die Führung im Schwimmen und kam nach 27:00 Minuten aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel setzte sie sich an die Spitze des Rennens und baute ihren Vorsprung auf dem Rad kontinuierlich aus. Mit einer dominanten Leistung erreichte sie die zweite Wechselzone (T2) mit über fünf Minuten Vorsprung und neuem Radstreckenrekord.
Hinter ihr entwickelte sich der Kampf um die Podestplätze. Diede Diederiks (NL) und Sarah Schönfelder (DE) arbeiteten sich im Rennverlauf nach vorne und lagen nach dem Radfahren auf den Plätzen zwei und drei. Pohle blieb auch auf der Laufstrecke überlegen und gewann schließlich souverän in 4:14:17 Stunden. Diederiks wurde Zweite in 4:21:30 Stunden, während sich Minttu Hukka (FIN) in einem engen Finale Rang drei in 4:26:57 Stunden sicherte.
Da die Frauen 20 Minuten vor den Männern starteten, schrieb Pohle zusätzlich Geschichte: Erstmals erreichte eine Athletin als Erste die zweite Wechselzone. Kurz nach Beginn der Laufstrecke wurde sie vom späteren Sieger des Männerrennens, Frederic Funk, eingeholt.
Männerrennen
Im Männerrennen setzte sich zunächst Hannes Butters (DE) im Schwimmen an die Spitze. Funk schloss jedoch im Verlauf der Radstrecke auf und bildete gemeinsam mit mehreren Athleten eine Führungsgruppe, die sich im Rennen mehrfach veränderte.
Nach einem intensiven Radduell ging Funk als Erster in die Laufstrecke, dicht gefolgt von Butters und Wechsler. Auf der Laufstrecke setzte sich Funk schließlich kontinuierlich ab und entschied das Rennen in 3:49:11 Stunden für sich. Josh Lewis (GB) und Mattia Ceccarelli (IT) komplettierten das Podium in 3:50:35 bzw. 3:52:20 Stunden.
Funk feierte damit seinen zweiten Sieg in St. Pölten und zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung nach zuletzt intensiven Trainings- und Rennwochen.
Top-Leistungen auch bei den Altersklassen-Athleten
Auch im Altersklassenrennen wurden beeindruckende Leistungen gezeigt. Insgesamt 2.100 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen. Bei wechselnden Bedingungen sorgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für starke sportliche Leistungen und spannende Wettkämpfe in allen Altersklassen. Für beste Stimmung sorgten zudem die Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke sowie im Eventgelände.

