Triathlon Szene Österreich

Triathlon-Weltcup im Süden Japans “kein Problem”

Ishigaki liegt im äußersten Süden Japans und damit mehr als 2.500 km von der atomaren Gefahrenzone auf der Hauptinsel Honshu entfernt.

Im Gegensatz zu den Bewerben im äußersten Süden rät der Österreichische Verband (ÖTRV) seinen Athleten von der Reise zur zweiten Station der WM-Serie im lediglich rund 300 km vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima entfernten Yokohama am 14. Mai allerdings ab.

Ishigaki ist sicher kein Problem, unsere Athleten sind bereits vor Ort. Offen ist aber Yokohama, aus unserer Sicht macht der Bewerb dort keinen Sinn. Ich gehe davon aus, dass er abgesagt wird. Sollte er stattfinden, raten wir unseren Athleten ab, hinzufahren“, erklärte ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner. Sollte jemand trotzdem teilnehmen wollen, werde man das zwar nicht verhindern, aber keinesfalls Trainer und Betreuer entsenden. Der Internationale Verband (ITU) hält derzeit noch am Yokohama-Bewerb fest, etliche Spitzenathleten haben sich aber bereits für die Absage ausgesprochen, oder ihr Fernbleiben angekündigt.

Österreich ist auf Ishigaki durch Andreas Giglmayr, Franz Höfer und Lydia Waldmüller vertreten. Irina Kirchler sagte ihren Start in Japan ab. Grabner erwartet sich von Giglmayr, der zuletzt 30. bei der WM-Serie in Sydney und 24. beim Weltcup-Auftakt in Mooloolaba war, ein Spitzenresultat. “Er ist die Nummer 3 der Nennliste, man kann sich deshalb einen Top-Ten-Platz erwarten, das wäre für die Olympia-Qualifikation sehr wichtig“, sagte Grabner. Waldmüller und Höfer, der zuletzt von einer Zahnentzündung gehandicapt war, sollen “solide” Punkte machen.

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