Triathlon Szene Österreich

Waldmüller und Giglmayr knapp an Top 20 vorbei

Einige tausend Kilometer vom Unglücks Atomreaktor entfernt, fand am vergangenen Wochenende der nächste Weltcupbewerb statt.

 
Nachdem Lydia Waldmüller vergangenes Wochenende keinen Startplatz mehr beim WCS-Auftakt in Sydney (AUS) bekam, konnte sie dieses Wochenende dafür umso ausgeruhter an den Start des zweiten Weltcups dieser Saison gehen. Diesmal fand das Rennen auf Ishigaki, einer kleinen japanischen Insel östlich von Taiwan, statt.

Beim Schwimmen erbrachte Waldmüller eine solide Leistung, stieg um Platz 35 mit ca. 40 Sekunden Rückstand aus dem Wasser und konnte dabei genug Kräfte sparen um auf den, gleich an die Wechselzone anschließenden, beiden Steigungen genug Druck zu machen und sich somit leicht in die große Verfolgergruppe, rund um die spätere Siegerin Barbara Riveros Diaz (CHI), einzureihen. Nachdem die vier Ausreißerinnnen Anfang der fünften von sieben Radrunden eingeholt waren, ließ das Tempo in der nunmehr Spitzengruppe deutlich nach und Lydia Waldmüller nutzte die Gunst der Stunde um sich am Ende dieser Runde die Bike-Sprint-Prämie abzuholen. Auch gesamt konnte sie mit dem besten Radsplit ihre Form unter Beweis stellen.

Beim anschließenden Lauf kämpfte Waldmüller und kam mit einem Gesamtrückstand von 2:35 Minuten hinter der Siegerin und Zweiten vom letzten WCS-Rennen in Sydney, Riveros, als 21. ins Ziel. Dieses Resultat bedeutet neuerlich wichtige Olympiapunkte.
 
Bei den Herren ist wohl spätestens seit dem Bewerb in Ishigaki nur mehr Andreas Giglmayr ein Platz bei den Olympischen Spielen in London zuzutrauen. Nach Schwimmrückständen konnten sie am Rad Boden gut machen und nach etwa 20 Kilometer waren sie in der ersten Verfolgergruppe. Andreas Giglmayr lieferte eine solide Performance auf den abschliessenden 10 Kilometern und musste sich mit 1:26 Minuten dem Sieger Hunter Kemper aus den USA geschlagen geben. Dem Formaufbau für die lange Saison entsprechend war auch Giglmayr mit seiner Leistung zufrieden. In Sydney vor einer Woche hatte Giglmayr den Amerikaner noch knapp distanzieren können.
Franz Höfer kam über Platz 42 nicht hinaus.
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