Triathlon Szene Österreich

Marino Vanhoenacker verzichtet auf den IRONMAN Klagenfurt

Es galt lange als ungeschriebenes Gesetz: Vor der IRONMAN-Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii spielen die weltbesten Triathleten gerne mit verdeckten Karten und gehen sich aus dem Weg. Damit ist jetzt Schluss: Der Belgier Marino Vanhoenacker, sechsfacher Gewinner des IRONMAN Austria und 2012 bereits Sieger beim IRONMAN 70.3 Südafrika und dem IRONMAN 70.3 Neuseeland, geht zum Frontalangriff über. Er stellt sich bei der Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship seinem größten europäischen Herausforderer, dem Deutschen Andreas Raelert. Zusätzliche Brisanz ergibt sich aus dem ersten Start Vanhoenackers auf deutschem Boden.

Der 35-jährige Vanhoenacker gewann in seiner Karriere nicht weniger als neun IRONMAN-Rennen über die Langdistanz. Im Juli 2011 erzielte er dabei in Klagenfurt eine neue IRONMAN-Weltbestzeit (07:45:58 Stunden). Nur eine Woche später wurde diese Zeit von Raelert (07:41:33 Stunden) aufder Langdistanz unterboten.

Kai Walter, Managing Director International Operations Europe bei der World Triathlon Corporation (WTC): „Das ist ein Traum für alle IRONMAN-Liebhaber. Bei der Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship treffen mit Marino Vanhoenacker und Andreas Raelert die Inhaber der aktuellen Weltbestzeiten aufeinander. Dazu kommt der deutsche Senkrechtstarter Sebastian Kienle. Das wird ein Duell, auf das die Triathlon-Welt blicken wird.“ „Die Entscheidung für einen Start in der IRONMAN-Serie hat für uns Symbolwirkung: Mit Vanhoenacker, den Brüdern Andreas und Michael Raelert (Debüt des zweifachen IRONMAN 70.3-Weltmeisters auf der IRONMAN-Distanz in Regensburg), Kienle, sowie Ronnie Schildknecht (Zürich), Faris Al-Sultan und Markus Fachbach (Klagenfurt) steht die Spitze der männlichen europäischen Profis geschlossen an der IRONMAN-Startlinie“, freut sich Stefan Petschnig, Executive Manager der World Triathlon Corporation für Europa und Südafrika.

„Wir sehen den vorläufigen Abschied Marinos von ,seinem’ Rennen, dem IRONMAN Austria, mit zwei lachenden Augen. Er ist in Klagenfurt mit sechs Siegen groß geworden – jetzt ist er für das ultimative Duell in Frankfurt bereit“, sagt Helge Lorenz, Managing Director Austria. „Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr einen Europa- und Weltmeister Marino Vanhoenacker zurück in Klagenfurt begrüßen dürfen.“

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