Die Geschichte von Zwift

Zwift ist aktuell der Marktführer im Bereich des virtuellen Indoor Radvergnügens. Die Geschichte des jungen Unternehmens startete am 14. April 2012 mit einem Posting in einem amerikanischem Triathlon Forum. Der Triathlet Jon Mayfield erstellte ein Posting und präsentierte sein “3D Trainerprogramm”, welches er in den letzten beiden Jahren in den Wintermonaten entwickelte, um sein Indoor Training zu attraktivieren.  Dazu kamen ein paar Screenshots die er veröffentlichte. Das Feedback der Leser auf das Posting war sehr positiv. Hier das Posting im Detail:

Being in SoCal I don’t get to use my trainer that much, but when I do it sucks. Over the last 2 winters I spent a little time writing a 3d program to make training less dull, and I’ve logged quite a few hours on it over the last 2 winters. I figured it’d be worth showing, since it’s kinda neat and I think this crowd would get a kick out of it.

First, the overview: Its fully ANT+ Compatible (reads heartrate, cadence, powertap), it saves out standard Garmin .FIT files for WKO+/TrainingPeaks/Whatever, if you don’t have a powermeter it’ll save out a fit file with power by estimating your watts using standard trainer speed->power equations, it runs on MAC or PC, and PC has full 5.1 surround sound support. There are AI racers of various speeds you can try to pass, there are special interval modes (you program in a whole workout, or just ride around the scenery, or both) with voice prompts telling you when to start/stop the interval, and I built a from-scratch PC/MAC joystick for the front wheel to sit on so you can steer around the world. It also has a video playback mode where it plays most non-DRM’d videos but still has the interval prompts and graph overlays, but that is a bit flaky at the moment and its PC only (no MAC video yet).

I should probably turn this thing into a product, but for now, it’s just used by me.

John Mayfield | Zwift
John Mayfield | Zwift
John Mayfield | Zwift
John Mayfield | Zwift
John Mayfield | Zwift
John Mayfield | Zwift

Die Entwicklung begann im Jahr 2010. Zu diesem Zeitpunkt musste Jon Mayfield das ANT+ Protokoll nach “cracken” und die Datenpakete analysieren um die Kommunikation zu verstehen. Wenige Wochen später, als Mayfield mit der Analyse fertig war, veröffentlichte die ANT+ Gruppe eine vollständige Spezifikation des ANT+ Protokolls. Mayfield war der Ansicht, dass dies der Startschuss für zahlreiche kommerzielle Apps in diesem Bereich war und stellte er die Weiterentwicklung wieder ein und nutzte seine erste Version für seine Indoor Trainingseinheiten. Im April 2012 war Mayfield verwundert, dass es immer noch keine kommerziellen Apps in diesem Bereich gab.

Die Frequenz mit welcher ANT+ die Daten wie Umdrehungen pro Minute oder Herzfrequenz übertragen war noch nicht festgelegt. Mayfield erinnert sich, dass die Herzfrequenz eher zufällig übertragen wurde und die Geschwindigkeit etwa jede Sekunde. Sein “3D – Trainerprogramm” speicherte die übertragenen Daten für eine Datenanalyse. Zusätzlich zeichnete der junge Programmierer sein Training mit einem Garmin Edge 500 auf und speicherte die Daten auf Garmin Connect. dabei stellte sich heraus, dass diese ziemlich gut übereinstimmten. Er war noch nicht 100 prozentig zufrieden, aber für einen ersten Überblick war es zufriedenstellend.

“Die Grafik kann man konfigurieren. Die erste Version lief auf 640×480 Pixel ohne Antialiasing mit 400 Frames pro Sekunde auf meinem Computer. Man konnte die Grafik auf 1080p mit 4x AA und 40 Frames pro Sekunde skalieren. Für die Grafik benutzte ich OpenGL,” so Mayfield über seine ersten Versionen der Software.

Auch einige Spielereien waren bereits ziemlich früh an Board des “3D Trainers”. “Es gibt ein paar Pimp Ups, die vermutlich nie das Tageslichte erblicken werden. Wenn ich meinen alten Arduino Mikrocontroller mit einem X-10 Chip anstecke, und an diesen einen Ventilator, dann steuert sich damit auch die Intensität des Ventilators. Tritt man schneller, läuft der Ventilator schneller, tritt man langsamer, läuft auch der Ventilator langsamer. Das Maximum erreicht der Ventilator bei knapp 30 km/h.” Nur mit einem hatte Mayfield nicht recht: Unter dem Namen “Headwind” wird das Produkt aktuell von Wahoo vertrieben.

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