Damen: Die Favoriten des IRONMAN Hawaii

Michelie Jones und Mirinda Carfrae für Australien, sowie viermal Chrissie Wellington und Leanda Cave für England waren die Siegerinnen beim IRONMAN Hawaii seit dem Jahr 2006. Cave konnte dabei im letzten Jahr in die Fußstapfen von Chrissie Wellington treten, die sich aus dem aktiven Triathlonsport zurückgezogen hat.

Die Favoritinnen:

Leanda Cave (England):
Cave konnte im letzten Jahr in die Fußstapfen von Chrissie Wellington treten und sich den Titel sichern. Für heuer hat sie sich relativ frühzeitig beim IRONMAN Arizona im letzten Jahr qualifiziert. Sie konnte sich somit die ganze Saison über auf den einen Tag im Oktober konzentrieren und wird am 12. Oktober wieder die große Favoritin auf den Titel sein. Im Frühjahr 2013 wurde bei Cave Hautkrebs diagnostiziert, der sie allerdings zumindest physisch nicht mehr belastet.

Mirinda Cafrae (Australien):
Im letzten Jahr holte sich die Australierin den letzten Podiumsplatz bei den IRONMAN Weltmeisterschaften. Nur wenige Tage nach Hawaii ging es für sie weiter zum IRONMAN Florida, um die Qualifikationskriterien der WTC rasch zu erfüllen um sich ganz auf die Weltmeisterschaften 2014 zu fokussieren. Über die Saison hat sie sich vor allem über kürzere Distanzen wie den 5150 und 70.3 Bewerben die nötige Tempohärte geholt. Als eine der schnellsten Läuferinnen über die Langdistanz braucht sie die Hitze in Kona auch nicht zu fürchten, wie die letzten Jahre gezeigt haben.

Caroline Steffen (Schweiz):
„Xena’s“ Fahrplan nach Kona schaut im Vergleich zu Cafrae oder Cave ganz anders aus. Steffen holte sich zweite Plätze beim Abu Dhabi Triathlon und IRONMAN Melbourne und gewann die Challenge Roth in 08:40:35 Stunden. Der Saisonaufbau und die Resultate lassen darauf schließen, dass Steffen im Oktober topfit am Start stehen wird.

Rachel Joye (England):
Im Vorjahr war ihr Ausflug nach Kailua Kona geprägt von einer Erkrankung. Und trotz dieser schaffte es Joyce auf Rang 11 ins Ziel. In diesem Jahr hat sie beim IRONMAN Texas das Feld gesprengt. In 08:49:14 Stunden belegte sie den 8. Gesamtrang mit über 35 Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen. In den Jahren 2009, 2010 und 2011 kam sie auf Big Island bereits auf die Plätze sechs, fünf und vier. Was liegt da näher wie ein Platz auf dem Podium im heurigen Jahr?

Mary Beth Ellis (USA):
Die Amerikanerin hatte erst kürzlich einen Unfall mit dem Rad und laboriert seither an den Folgen dessen. Mit Ausnahme von Hawaii hat Mary Beth Ellis alle IRONMAN Bewerbe, bei denen sie am Start war gewonnen. Immerhin 8 Starts hat sie schon zu Buche stehen. Im letzten Jahr belegte sie in Kona Rang 5. Den IRONMAN Cozumel im Dezember des Vorjahres konnte sie für sich entscheiden, ebenso den IRONMAN 70.3 Florida und den IRONMAN Frankreich, bei welchem sie einen neuen Streckenrekord aufstellte. Ein großes Fragezeichen steht hinter ihrer Fitness nach dem Unfall, fit zählt sie auf alle zu den Anwärtern auf eine Podestplatzierung.

Sonja Tajsich (Deutschland):
Auch Tajsich entschied sich nach Rang 4 im Vorjahr für den IRONMAN Cozumel im Vorjahr, um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften möglichst rasch unter Dach und Fach zu haben. Zusätzlich hat sie noch drei 70.3 Bewerbe absolvieren müssen, um nicht noch aus den Punkterängen zu fliegen. Ihre große Schwäche ist die erste Disziplin, das Schwimmen. Wenn sie sich hier stark verbessert hat, ist ihr ein Platz auf dem Podium zuzutrauen.

Yvonne Van Vlerken (Niederlande):
Mit Rang 2 im Jahr 2008 hat die in Österreich lebende Niederländerin bereits eine Top Platzierung auf Hawaii abgeliefert. Im letzten Jahr war sie in Kona nicht am Start, startete allerdings mit einem neuen Streckenrekord (05:51:35 Stunden) beim IRONMAN Florida ihre Punktejagd für die Weltmeisterschaften 2014. Beim Abu Dhabi Triathlon belegte sie Rang 5. Zwei zweite Plätze gab es für sie bei den IRONMAN Asien Meisterschaften und der Challenge Roth.

 

Die Underdos:

Jodie Swallow (England):
Mit einem starken Ergebnis beim IRONMAN Kalmar in Schweden qualifizierte sich die Britin für die Weltmeisterschaften. Bisher war die Britin immer im vorderen Feld platziert – allerdings wird sie 2013 ihr Debüt bei den Weltmeisterschaften feiern. In ihrer Karriere ging es bisher einmal hoch und dann wieder bergab. Aber mit zahlreichen Siegen bei ITU Langdistanzbewerben und 70.3 Titeln darf man auf Hawaii einen Blick auf Swallow werfen.

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