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    Home - Triathlon Szene Österreich - Christoph Schlagbauer: Training on the Philippines – Place to be or just a place to see?
    Triathlon Szene Österreich 10 Mins Read

    Christoph Schlagbauer: Training on the Philippines – Place to be or just a place to see?

    Stefan LeitnerBy Stefan Leitner4. Februar 2015Keine Kommentare
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    Stefan Leitner | trinews.at
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    Die Philippinen, 7.107 tropische Inseln mit einer aus klimatischer Sicht sehr trockenen Zeit von Jänner bis März – Da wird ein Triathlet hellhörig.

    Welche dieser paradiesischen Reiseziele man mit seinem Fahrrad im Gepäck auf der Suche nach schönen Fleckchen Erde bereisen kann, um seiner Leidenschaft Swim-Bike-Run nachzugehen, lest ihr in zwei Berichten des österreichischen Profitriathleten Christoph Schlagbauer, der sich Beginn 2015 auf den Weg gemacht hat, sich dort für zwei Monate auf eine lange Saison vorzubereiten.

    Sowohl dort einheimische Athleten als auch Philippinen-Reisende geben zwei Destinationen für ein seriöses Training an: Die Inselkombination Bohol/Panglao, der sich dieser erste Teil widmet, sowie Subic Bay auf der Insel Luzon, wo sich einige Profis zum Trainieren einfinden.

    Part I – Inselkombination Bohol/Panglao

    Wetter

    Beginnend mit Jänner wird es immer trockener, was bis März andauert. In dieser Zeit sind zwar tägliche Regenschauer genauso wie vereinzelte Regentage möglich, diese äußern sich meist aber nur mit leichtem Regen und es wird nicht kalt, sodass man nicht mal eine Windweste benötigt.

    Die Temperaturen bewegen sich jetzt im Jänner im Bereich von 25 bis 30 Grad und die Luftfeutigkeit bewegt sich in einem noch leicht erträglichen Bereich. Als kleinen Vergleich für Athleten mit Kona-Erfahrung: September und Oktober sind auf Hawaii – trotz mehr Wind – anspruchsvoller.

    Taifune bleiben im Normalfall in der Zeit von Jänner bis März aus, oder äußern sich nur als Windtage, die an ihrem Höhepunkt aber nicht einmal mit Inseln wie Lanzarote oder Hawaii zu vergleichen sind.

    Anreise

    Für die Anreise aus Europa bieten sich zwei Optionen an:

    1.) Ein Flug nach Manila, der Hauptstadt des Landes, welche sich zum Bespiel ab Wien mit einem Umstieg in einer Nettoflugzeit von ca. 14h erreichen lässt. Von dort fliegt man dann nicht ganz 2h in die Hauptstadt Bohols, Tagbilaran.

    Kosten hierfür Betragen für den Flug nach Manila, wenn man früh bucht ab 500€, einen halben Monat vor Abflug ca. 700€. Wer es unter 30kg mit einem Radkoffer als einziges Gepäckstück schafft, bezahlt fürs Rad nichts, ansonsten gibt’s bei den Arabischen Fluglinien 10kg extra für zwei Gepäcksstücke (Die Kosten liegen bei den zum Beispiel bei der Emirates dabei bei 240€ hin und retour).

    Der Inlandsflug ist deutlich unter 100€ zu haben, wobei man aber das Gepäck pro kg bezahlt, was bei 40kg und 2 Stücken zum Bespiel bei den Philippine Airlines auf ca. 60 Euro kommt hin und retour.

    2.) Ein Flug nach Cebu, der Hauptstadt der Nachbarinsel Cebu Island, und eine weiterreise von ca. 2h mittels Fähre. Kosten hierfür sind 16€, Rad ist im Koffer nicht zu bezahlen.  

    Tipp: Vor Ort muss man sich als Tourist davor in Acht nehmen nicht von den Taxibetreibern ausgenommen zu werden. Diese sind ab Flughafen auch vor der Fahrt ausgemacht sehr hoch – Am besten verhandeln oder Transport vorher organisieren.

    Hotel und Einrichtungen der Stadt

    Eine absolut gute Hotelempfehlung für Triathleten ist die Bohol Sunset Villa, die sich im Norden von Tagbilaran ca. 5km vom Zentrum der Stadt und direkt neben dem Flughafen befindet.

    Ein quasi immer leerer 25m Pool und direkter Zugang zu einer Asphaltstraße, welcher hier nicht selbstverständlich ist, machen das Hotel für Triathleten sehr attraktiv.

    Auch der 50m Pool der Universität ist nur 1,5km vom Hotel entfernt (Eintritt 2€) Im selben Komplex befindet sich eine 400m hartgetretene Beton/Schotterbahn. Eine weitere 400m Laufbahn der Unibefindet sich in der Stadt (ca. 5km).

    Einen Platz zum OpenWaterSchwimmen gibt’s ca. 2km entfernt und vor allem an den wunderschönen Stränden von Panglao (ca. 15km).

    Da es sich um ein neues Hotel handelt, welches sich erst etablieren muss und es auch nicht über einen direkten Zugang zu einem Traumstrand verfügt, sondern an Mangroven liegt, ist das Preis-Leistungsverhältnis unglaublich gut: Ab 17€ pro Nacht ist hier ein Einzelzimmer ohne Meerblick zu haben.

    Auf der Insel Panglao, welche über zwei Brücken im Süden der Stadt erreicht werden kann, befinden sich noch weitere Hotels mit 25m Pool, zum Beispiel das Panglao Nature Resort und das Hotel Tres Sophias, welche auch beide über direkten Straßenzugang verfügen.

    Straßen

    Da das Stichwort schon gefallen ist: Asphaltzugang ist relativ. Die meisten Straßen hier sind betoniert, womit sich die Regierung angeblich Geld sparen will. Als von guten Straßen verwöhnter Österreicher wird man den Betonuntergrund als eher wellig einstufen, jedoch lässt er sich mit dem Rennrad problemlos befahren (Testausrüstung: Zeitfahrrad mit Xentis Mark 2 Wettkampfausrüstung). Die weniger, eher im inneren der Insel vorhandenen Asphaltstraßen sind ohnehin großartig, da es hier keine straßenzerstörenden Winter gibt. Was es hier aber wohl Straßenzerstörendes gibt, sind Erdbeben und Taifune (durch Hangrutsche). Nach einem starken Erdbeben im Jahr 2013 sind einerseits extrem viele neue Straßenstücke entstanden, andererseits auch noch einige Baustellen übrig. Es gibt aber eigentlich keine kaputten bzw. unbehandelten Straßen mehr – entweder sind sie gerichtet, oder es sind mal 100m auf hartgefahrenen Schotter einer Baustelle zurückzulegen.

    Tipp: Bei Baustellen ist – vielmehr als bei uns – auf auf der Straße liegenden Schotter und Felsbrocken sowie sehr hohe Stufen von den Straßenkanten zu achten.

    Die Auswahl an Straßen von der Stadt weg ist groß und wird nicht langweilig.

    Verkehr

    Dieser würde bei einem Trainingslager hier für viele wohl das Hauptproblem darstellen. Auf Bohol gibt es zwar davon vergleichsweise wenig – andere Inseln und Inselteile sind aus diesem Grund überhaupt nicht für Trainingslager geeignet –, doch der vorhandene ist gewöhnungsbedürftig.

    Es gibt hier sehr wohl Gesetze im Straßenverkehr, allein sie werden nicht beachtet. Das gilt vor allem für Vorrangregeln, aber auch für die Geschwindigkeitsbegrenzungen, wobei Zweiteres nicht so ins Gewicht fällt, da der Verkehr hier im Allgemeinen sehr langsam ist. Vorrang hat hier der Stärkere, womit der Radfahrer gemeinsam mit dem Fußgänger und Läufer ans Ende der Kette rutscht. Wenn sich ein LKW oder Busfahrer einbildet, dass er aus einer Einfahrt oder über eine Stopptafel fahren will, dann muss ihm das hier gewährt werden. Gut ist dabei, dass die meisten hier dann doch nur mit Mopeds unterwegs sind.

    Tagbilaran an sich ist klein, jedoch macht das Durchfahren keinen Spaß. Im Zentrum ist immer viel los auf den Straßen und der Verkehr nimmt bis zu einem Umkreis von ca. 10km immer mehr ab. Nach jeder größeren Kreuzung ist eine Erleichterung zu spüren. Umso weiter man weg ist, desto angenehmer ist es zu fahren.

    Jedoch bleibt der Verkehr immer gefährlich. Es wird mit sehr wenig Seitenabstand immer und überall überholt. Aber nicht nur so bei Radfahreren. Hier ist es üblich, dass man sobald man auf ein langsameres Gefährt auffährt, einfach überholt. Da kann es einem Radfahrer passieren, dass einem ein Mopedfahrer entgegenfährt, der von einem Autoüberholt wird, was allein nicht so schlimm wäre, wenn die beiden nicht gerade von einem nächsten Auto überholt werden würde. Klingt interessant, bekommt man hier aber oft zu Gesicht. Es wird auch genauso im einspurigen Baustellenbereich überholt, wie dich ein Busfahrer vor einer 10m entfernten Bushaltestelle überholen wird und dann vorne rein schneidet. Lkw- und Busfahrer sind sowieso ein eigenes Kapitel. Rücksichtlos bewegen sich allesamt, fast ausnahmslos, auf den Straßen. Anders als bei uns sind sie hier die schnellsten Gefährte auf der Straße und kennen keine Radfahrer, wodurch das knappe Überholen eines Radfahrers mit dem langen Gefährt schon mal brenzlig für den Sportler werden kann.

    Im Großen und Ganzen gibt es aber auch vor allem zwei die genannten Situationen entschärfende Faktoren: Einerseits wird immer und überall wegen allem Möglichen gehupt, was man hier als Radfahrer als positives Vorwarnen eines Überholmanövers sehen kann. Andererseits ist der Verkehr hier eher langsam, womit Überholmanöver sich auch bei geringem Abstand nicht sehr schlimm anfühlen. Vor allem wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, ist es einfacher, da mehr Rücksicht genommen wird.

    Da ist ein Überholmanöver in Heimischen Gefilde, wo sich der Rücksichtslose Autofahrer einbildet mit 120km/h überholen zu können, weil er ja eh 3m Abstand lässt, weit unangenehmer.

    Tipp: In Acht nehmen sollte man sich auch vor herumlaufenden Hunden, die alle paar Meter anzutreffen sind. Beim Laufen hat sich herausgestellt, dass man sich nicht vor denen fürchten muss, da sie einen einfach ignorieren (vor Geländeläufen muss abgeraten werden, da es eben diesen Hunden meist nicht so gefällt wenn man Privatgrund betritt). Beim Radfahren sind sie an sich auch ungefährlich, jedoch sollte man sich bemerkbar machen, wenn sich einen nicht herankommen sehen, da es zu unguten Situationen führen kann, wenn sie sich erschrecken.

    Essen und Massagen

    Zwei Dinge, die für trainierende Athleten nicht unerwähnt bleiben sollten, sind die die günstigen Möglichkeiten hier zu essen und sich massieren zu lassen.

    Das Essen ist hier sehr gut und man muss sich keine Sorgen um den Magen machen, wenn man nicht gerade ein unhygienisches Restaurant erwischt. Die lokale Ernährung beruht vor allem auf Reis als Beilage zu Hühnchen, Schwein oder Meeresfrüchten. Man kann wirklich gut um 3€ satt werden, wer weniger isst, wird wohl nicht mehr als 2€ brauchen. Auch internationale Küche gibt es zu Genüge, vor allem Fastfood (Übrigens gibt’s hier bei McDonalds Frittiertes Hühnchen mit Reis als Standardmenu). Aber auch Chinesen sind an jeder Ecke zu finden. Europäische Küche findet man auf der Insel Panglao, welche die Touristengegend ist, und in den meisten Hotels.

    Auf Powerbar, Trinkgurte und Co. kann man hier übrigens ganz gut verzichten. Ein paar Pesos reichen aus, da an jeder Ecke alle paar hundert Meter ein kleines Ständchen, das man als MiniMini Supermarkt bezeichen kann, steht. Teilweise auch mit warmen essen.

    Massageplätze gibt’s hier wie Sand am Meer: Man kann sich für etwa 5€ für anderthalb Stunden Ganzkörper massieren lassen oder man begnügt sich mit einer dreiviertelstündigen Fußmassage, welche auch die Waden beinhaltet, um ein bis zwei Euro.

    Lärm

    Einen letzten Extrapunkt muss man als nach Regerationszeit strotzender Athlet noch anfügen. Die Inseln sind recht laut. Einerseits im Städtischen Bereich von den Menschen hier verursacht, welche sich nicht sehr viel darum kümmern, wann sie Lärm (Verkehr, Musik, Werkzeug,…) verursachen und andererseits im ländlichen Bereich von den Hähnen, die hier fast jeder besitzt und die die ganze Nacht krähen. Bellende Hunde gibt’s sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

    Tipp: Wenn’s einem was ausmacht, Ohropax nicht vergessen.

    Dies soll natürlich keine vollständige Reisinformation darstellen, sondern eher einen Bericht für interessierte Leser beziehungsweise eine Ergänzung zu den Reiseführern für einen Triathleten, der sich überlegt zum Trainieren hierherzukommen.

    Um die Frage in der Überschrift zu beantworten, ist es momentan eher noch „a place to see“ für einen Athleten, der die üblichen Reiseziele, wie zum Beispiel Kanaren oder Mallorca, schon oft genug bereist hat, und etwas Abenteuer in einem provinzialeren Bereich der Philippinen sucht.

    Tipp: Es empfiehlt sich, sich zuvor mittels sozialen Netzwerks sich mit zumindest einem Athleten des Triathlonvereins TriBohol kurzzuschließen, um sich vor Ort schnellstmöglich mit Tipps von ihm schnellstmöglich in das Training einsteigen zu können. Einer von ihnen überlegt sich auch einen Radshop zu bauen, momentan sollte man noch genug Ersatzmaterial selbst mithaben, um nicht mit der Fähre nach Cebu zu müssen.

    Übrigens gibt es in diesen Monaten quasi jedes Wochenende Bewerbe auf den umliegenden Inseln.

    christoph schlagbauer
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    Stefan Leitner
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    Stefan Leitner ist Herausgeber der Zeitschrift Trinews. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Als Inhaber der Sport und Event Agentur Leitner organisiert Stefan Leitner mit seinem Team die ALOHA SPORT Events. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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