Nur zwei Wochen nach den
Wintertriathlon-Weltmeisterschaften in Asiagogingen im rumänischen Cheile Gradistei die Wintertriathlon-Europameisterschaften über die Bühne. Erneut dominierten die russischen Athleten. Aus österreichischer Sicht lief die WM-Bronzemedaillengewinnerin von vor zwei Wochen, Romana Slavinec, bei Minusgraden im zweistelligen Bereich auf Platz fünf, Anna Swoboda wurde im U23-Bewerb Sechste (bzw. Zehnte gesamt) und Christoph Schlagbauer musste das Rennen bei den Herren frühzeitig beenden.
Bei den Damen holte sich die Russin Daria Rogozina, wie auch vor zwei Wochen bei der WM, den Titel und entthronte ihre Landsfrau Yulia Surikova, die den Vize-Europameistertitel einnehmen konnte. "Ein Satz mit X! Noch dazu ist mir beim Biken ein Missgeschick passiert. Da bin ich in einer Schiebepassage sehr unglücklich aus dem Pedal geklickt und anschließend umgeknickt. Ein leicht angeschwollener Knöchel lässt mich für den morgigen Teambewerb nur bedingt optimistisch sein", so Slavinec, die auch für die nächste Woche stattfindenden Staatsmeisterschaften nichts riskieren möchte.
ETU Wintertriathlon Europameisterschaften, Cheile Gradistei (ROU), Damen
(4,5 km Crosslauf, 8 km MTB, 6 km Skilanglauf)
1. Daria Rogozina (RUS), 1:10:14 h
2. Yulia Surikova (RUS), 1:12:04 h
3. Svetlana Sokolova (RUS), 1:12:21 h
Schlagbauer mit DNF
Wie auch bei den Damen gaben auch bei den Herren russische Athleten den Ton an, wobei der siebenfache Welt- und sechsfache Europameister Pavel Andreev heute auf die Plätze (4. Platz) verwiesen wurde. Der einzige Österreicher, Christoph Schlagbauer, musste das Rennen leider frühzeitig beenden. "Es war zu kalt zum Atmen", so der Steirer unmittelbar nach dem Bewerb.
ETU Wintertriathlon Europameisterschaften, Cheile Gradistei (ROU), Herren
(4,5 km Crosslauf, 8 km MTB, 6 km Skilanglauf)
1. Dmitriy Bregeda (RUS), 1:01:55 h
2. Giuseppe Lamastra (ITA), 1:02:38 h
3. Pavel Yakimov (RUS), 1:03:02 h