Schenk und Wihlidal siegen in Blindenmarkt

70 Teilnehmern mehr im Vergleich zum Vorjahr! Und dabei musste der Veranstalter Anfragen von heimischen und ausländischen Profi Athleten wehmütig absagen. Mit knapp über 400 Athleten ist am Ausee das Limit erreicht. Mehr Athleten lassen weder die Wechselzone noch die Schwimmstrecke zu.

Pünktlich um 10:30 Uhr wurde bei strahlendem Sonnenschein der Start freigegeben. Die erste Welle stürzte sich in den Ausee um die 700 Meter zurückzulegen. Als erster Athlet stieg Wolfgang Mangold aus dem Wasser. Gleich dahinter an seinen Füßen der für Kenia startende Tom Curtis. Nach einem sehr schnellen Wechsel stieg Curtis als erster auf das Rad und machte sich auf den Weg über sehr hügelige 20 Kilometer. Nach zwei harten Trainingswochen fehlte ihm allerdings die Kraft auf dem Rad, und so war der Weg frei für die schnellen Radfahrer Niko Wihlidal und Wolfgang Mangold, sich an die Spitze zu setzen. Das Thema “Windschattenfahren” erübrigt sich bei dieser Streckenführung. Einem langgezogenem Anstieg folgt eine ebenfalls langgezogene Abfahrt. Dieser Teil der Strecke muss zwei mal absolviert werden, ehe es wieder zurück zum Ausee geht.

Mit der schnellsten Rad und Laufzeit sicherte sich Niko Wihlidal den Sieg vor Wolfgang Mangold und Tom Curtis. Bei den Damen war es Victoria Schenk, die ihre Rad und Laufstärke ausspielte und beim abschliessenden Lauf noch an der Führenden Lena Pernold vorbeiging um sich den Sieg zu holen. Rang drei holte sich Jacqueline Kallina.

Ein von Leo Hintersteiner und seinem Team perfekt inszinierter Wettkampf, der auch in seinem 25 Jahr überzeugen konnte. Probleme gab es einzig auf der Laufstrecke, als ein Streckenposten ausgefallen war und teilweise die Athleten den Streckenverlauf nicht fanden. Engagierte Zuschauer sprangen allerdings ein, und versuchten den Athleten die richtige Strecke anzuzeigen.

Ebenfalls tollen Anklang fand der am Vortag ausgetragene Aquathlonbewerb, bei dem die Veranstalter über 100 Athleten begrüssen durften. Zu bewältigen waren zwischen 25m schwimmen und 300m laufen für die Kinder E bis hin zu 400m schwimmen und 3000m laufen bei den Schülern A bzw. den Erwachsenen. Alle waren mit großem Eifer dabei und es wurden tolle Leistungen gezeigt. Zahlreiche positive Rückmeldungen haben den Veranstaltern gezeigt, dass sie vieles richtig gemacht haben und die Kinder sich wohl gefühlt haben.

Ein gut gemeinter Apell an dieser Stelle an alle Athleten: Ja, es darf auch bereits beim Einfahren vor dem Wettkampf der Radhelm aufgesetzt werden. Weder die Frisur noch das Ansehen leidet darunter, wenn man seinen Kopf schützt. Danach sollte man allerdings schauen, auch pünktlich beim Check – In zu sein. Mit 60 Minuten war dieser ausreichend groß dimensioniert, dass jeder Athlet ohne sich lang anzustellen sein Rad in die Wechselzone stellen konnte. Mehr als eine handvoll Athleten kam allerdings bis zu 10 Minuten nach der offiziellen Check In Zeit, sodass die Kampfrichter mehr als beide Augen zudrücken mussten … Regeln sind nunmal Regeln!

Hole dir die aktuellen Trinews Nachrichten auf dein Device und abonniere unser Service

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.

X
X
X