Triathlon Szene Österreich

IRONMAN Wales mit der Chance zur Legende zu werden

Bereits die Tage vor dem Wettkampf musste der Wettkampfplan geändert werden. So wurde die Schwimmstrecke aus Sicherheitsgründen verlegt. Vom Schwimmaustieg musste man etwa 1.000 Meter in die Wechselzone laufen. Für viele Athleten eine nette „Aufwärmübung“, nachdem man dem 15 Grad kalten Meer entstiegen ist. Die unterschiedlichen Schwimmzeiten resultieren daraus, dass manche Athleten nicht an der vorgeschriebenen Stelle ins Meer sind, sondern einige hundert Meter weiter Richtung erste Boje gelaufen sind. Die Österreicher zeigten aber allesamt eine solide Schwimmleistung. Nach 49:24 Minuten stieg Niko Wihlidal als bester Österreich vor Bernhard Keller mit 52:01 Minuten und Philipp Reiner (52:17 Minuten) aus dem Wasser.

Danach ging es auf 180 Kilometern über 2.500 Höhenmeter. Anders als beim IRONMAN Utah mit ähnlich vielen Höhenmetern werden diesen in Wales auf kurzen 10%-15% Anstiegen gesammelt. Dazu kommen stürmische Windböen – aber auch eine tolle Aussicht und landschaftlicher Genuss für die Athleten. Die 180 Kilometer konnte kein Athlet unter 5 Stunden absolvieren. Den schnellsten heimischen Bikesplit lieferte Bernhard Keller mit 05:28:14 Stunden.

Auch der abschliessende Marathon hatte es in sich. Kein einziger flacher Kilometer, zahlreiche 90 Grad Kurven und Wendepunkte machten den Lauf unrhythmisch und anspruchsvoll.

Nach 09:47:07 Stunden erreichte Bernhard Keller als bester Österreicher das Ziel und belegte in der Altersklasse M40-44 den zweiten Rang. Ebenfalls den Slot für den IRONMAN Hawaii 2012 holte sich Philipp Reiner in der Altersklasse M25-29. Nach 09:59:48 Stunden kam er auf Rang 3 in seiner Altersklasse ins Ziel. Daniel Pernold finishte nach 10:03:59 Stunden und Niko Whilidal benötigte 10:27:43 Stunden für den IRONMAN Wales. Ebenfalls am Start waren Horst Hirnschall (11:08:35 Stunden) und Klaus Wihlidal (12:34:21 Stunden), der Rang 4 in der Altersklasse M55-59 belegte. Vorzeitig aussteigen musste Georg Frad.

Der Sieg ging in 09:04:20 an Jeremy Jurkiewicz  mit nur 5 Sekunden Vorsprung auf Aaron Farlow nd Bruno Clerbout. Bei den Damen siegte Anja Ippach vor Imke Schiersch.

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