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Elmar Sprink: Gesundheit ist das größte Glück

Gesundheit ist das größte Glück! Das wissen wir wohl alle. Aber ist uns das auch wirklich immer bewusst? Und wie komme ich jetzt nach dem Trainingslager darauf?

Bevor ich dazu komme, erst einmal zu den letzten Tagen in Südafrika. Die letzten 2 Tage habe ich noch für 2 lockere Radausfahrten genutzt und um mich mit Freunden zum Frühstück und Abendessen zu treffen. Mittwoch ein letzter kurzer Lauf in kurz/kurz und dann ging es zum Flughafen nach Kapstadt. Von dort aus flog ich nachts nach Frankfurt zurück. Das vorherrschende Thema in Südafrika ist  die Wasserknappheit. Um die Region Kapstadt wird das Wasser in den nächsten Monaten sehr knapp und spätestens Ende April auch für die Menschen sehr wahrscheinlich „eingestellt“. Diese Probleme gibt es zwar in Deutschland so nicht, aber ein anderes für mich gefährliches Thema beherrscht gerade die Menschen hier, die Grippewelle.

Von Freunden und Bekannten hatte ich bereits mitbekommen, dass super viele Menschen in Deutschland stark erkältet sind. Als ich am Freitag morgen zum Blutcheck (alle 3 Wochen) bin und mein Professor mich noch einmal eingehend auf die Erkältungswelle aufmerksam gemacht hat, war ich doppelt gewarnt. Für die nächsten Wochen heißt es für mich ab jetzt, Menschenmengen meiden und so oft es geht die Hände waschen und desinfizieren. Eigentlich mache ich es so das ganze Jahr über, aber in den Sommermonaten ist es eh entspannter. Nachdem ich mich am Donnerstag erst einmal von der langen Reise ein wenig erholt hatte, sah der Rest der Woche sportlich gesehen wie folgt aus:

Freitag ein kurzer Lauf, Samstag eine 2,5 Stunden Radausfahrt mit einer Bekannten und am Sonntag ein 90 minütiger Lauf mit Freunden im Kölner Stadtwald. Oft habe ich mir vor den Einheiten aus unserer Wohnung den Himmel angeschaut und er sah im Prinzip genauso aus, wie der in Südafrika. Wolkenlos, jedoch war es bis zu 35C kälter. Brrrrrr! Aber schön, wieder zu Hause zu sein! J

Zurück zum großen Glück und der Gesundheit. Am Freitag morgen hatte ich ein langes Telefoninterview für einen Artikel, welcher an Ostern in einem Magazin erscheinen wird. Hier geht es selbstverständlich darum, wie es mir in der Zeit erging, in der ich total krank war. Wie ich die 190 Tage liegend im Bett, wartend an Maschinen auf mein Spenderherz erlebt habe, und wie der Weg zurück zum Sport dann aussah. Für mich sind viele Dinge immer noch nicht alltäglich und ich genieße sie auch in vollen Zügen, Sport treiben zu können, für viele Triathleten oft wahrscheinlich alltäglich, es sei denn, sie sind erkältet oder verletzt. Irgendwie können wir aber doch über jede Einheit glücklich sein, auch wenn sie mal nicht so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Das gilt dann auch für Wettkämpfe. Der größte Teil besteht ja aus der Vorbereitung für z.B. ein Rennen wie den Ironman Austria. Stunde um Stunde schwimmt, radelt und läuft man. Es geht in der Vorbereitung auf und ab und das große Glück beginnt für mich schon an der Startlinie. Denn dort zu stehen, gesund und so gut trainiert, dass man einen Langdistanz Triathlon schaffen kann, das ist ein großes Glück für mich! Woche für Woche ist das so und deshalb freue ich mich jetzt schon auf die nächste Woche. Auch auf den Leistungstest (Rad), der am Mittwoch ansteht. Ich bin mal gespannt, wie gesund und fit ich so bin! J

Ich werde berichten! In diesem Sinne, bleibt gesund und genießt das Training!

Elmar

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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