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Elmar Sprink: Mit Visualisierung auch im Training zum Erfolg

Junge, Junge, Junge… starker Test! J Das waren die ersten Worte der Mail meines Trainers Lukas, die ich am Mittwochnachmittag nach meinem Radtest erhalten habe. Das Trainingslager hatte also Früchte getragen. Aber nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Trainingspartner Philipp. Jetzt beginne ich den Blog mal am Sonntag und das gleich mit den super News. Philipp ist heute bei der Mitteldistanz des Durban Ultra Triathlons gestartet und als 3er overall hinter Bradley Weiss (Xterra Weltmeister) und James Cunnama (Ironman Hamburg Sieger und Hawaii 5ter) nach 3:58 Stunden ins Ziel gekommen. Mega Glückwunsch!!! Philipp wird im April Südafrika nach 10 langen Jahren wieder verlassen. Er kommt zurück nach Deutschland und wir  werden im Mai hier noch einmal ein kleines Trainingscamp zusammen starten.

Jetzt aber zu meiner Woche. Sportlich gesehen, habe ich nach dem Trainingslager die Stundenanzahl stark reduziert, bin deutlich mehr gelaufen als in Südafrika und saß insgesamt 3 Mal auf dem Ergometer. Einmal davon beim meinem Rad-Leistungstest bei Staps. Meine Tests mache ich immer im Institut in Köln. Die Daten gehen dann von hier ins Institut nach München zu meinem Trainer Lukas. Jetzt aber zum Test. Nach einem Ruhetag am Dienstag, bin ich Tags darauf gegen Mittag zur Leistungsdiagnostik gefahren. Nach einem 15 Sekunden Sprinttest und etwas Pause, ging es an den Rampentest. Ich merkte gleich zu Beginn, dass es mir deutlich leichter fiel, als bei meinen Tests zuvor. Das Ergebnis bestätigte mein Gefühl. Meine anaerobe Schwelle war um 0,5 Watt/kg, gegenüber meinem letzten Test kurz vor dem Ötztaler Radmarathon 2017, gestiegen. Das hat mich sehr gefreut, und ist immer auch eine Bestätigung, dass mein Herz weiter gut arbeitet.

Am Wochenende ging es zu einem Heimatbesuch nach Ostwestfalen zu meinen Eltern. Als ich am Samstag Morgen mein MTB zusammenbauen wollte, fiel mir auf, dass ich die Steckachsen des Bikes im Auto meiner Frau vergessen hatte. Also blieb mir nichts anderen übrig, als mich anders zu orientieren und meinen für Sonntag früh geplanten 2 Stunden Lauf vorzuziehen. Die 21 Km lange Strecke, die Richtung Flughafen Paderborn immer leicht ansteigt, ist meine alte Hausstrecke. An diesem Tag herrschte ein eisiger Wind und als ich die ersten Kilometer hinter mich gebracht hatte, begann es zu schneien. Nach circa 6 Kilometer habe ich tatsächlich überlegt umzudrehen, im gleichen Moment gingen mir Dinge durch den Kopf wie meine Zeit im Krankenhaus und ich habe mir vorgestellt, wie ich die letzten Meter beim Ironman in Klagenfurt ins Ziel laufe. Und eh ich mich versah, war ich schon fast bei der Hälfte der Strecke. Ab Kilometer 10 hatte ich Rückenwind und ab da lief es richtig gut. Von den etwas kühleren Händen mal abgesehen. Am Ende sind es zwar nur 1:40 Stunde geworden, aber ich war mit mir zufrieden! Zu Hause hatte meine Mum schon gekocht und nachmittags bin ich noch für eine gute Stunde in mein geliebtes Basenbad gestiegen.

Nach einem leckeren Frühstück bei meiner Schwiegermama sind wir heute Mittag zurück nach Köln gefahren. Leider endete der Nachmittag im Stadion nicht optimal. Der 1. FC Köln war am heutigen Tag zwar die bessere Mannschaft, jedoch hat leider der VFB Stuttgart gewonnen. Auf der Rückfahrt vom Stadion hatte ich mich mit dem Rad schon etwas warm gefahren und bin zu Hause noch aufs Ergometer gestiegen.

So geht diese Woche sportlich für mich zu Ende.

In diesem Sinne….viele Grüße aus Köln und bis zum nächsten Montag

Elmar

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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