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Canyon an belgischen Investor verkauft

Die Investmentgesellschaft GBL übernimmt zu einer Bewertung von 800 Millionen Euro (inklusive Schulden) die Mehrheit am deutschen Fahrradproduzenten Canyon

Das neue Canyon Speedax | Marcel Hilger

Nach den Gerüchten in den letzten Wochen ging es nun überraschend schnell. Die Mehrheit des deutschen Fahrradproduzent Canyon, der Verträge mit Jan Frodeno und Lionel Sanders hält, wird an die belgische Beteiligungsgesellschaft GBL (Groupe Burxelles Lambert) verkauft. Canyon ist bekannt für seinen Direktvertrieb über ihre Internetplattform und wuchs in den letzten sieben Jahren jährlich um durchschnittlich 25 Prozent. Aktuell kommt das Unternehmen aus Koblenz auf einen Umsatz von 400 Millionen Euro

Gemeinsam mit Finanzinvestoren wie KKR und Carlyle gab es zuletzt einen Bieterstreit, der die Bewertung auf bis zu 800 Millionen Euro steigen ließ.

Neben GBL steigt auch der frühere Apple-Manager Tony Fadell mit einer Minderheitsbeteiligung ein. Er war maßgeblich an der Entwicklung des iPods und iPhones beteiligt. 2010 war er Mitgründer von Nest Labs, die an Google verkauft wurden. Er wird über seine Denkfabrik Future Shape für Canyon auch als Berater tätig sein. Der US-Private-Equity-Investor TSG Consumer Partners wird sich im Zuge der Transaktion von seiner Minderheitsbeteiligung trennen.

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