Podersdorf am See wird Ende August wieder zum Epizentrum des Triathlonsports zum Saisonende: Mit einem Rekordstarterfeld von über 2.300 Athleten aus 36 Nationen, einer historischen Frauenquote und (inter-)nationalen Topstars verspricht der 38. Austria Triathlon Podersdorf 2025 sportliche Höchstspannung. Seriensieger Michi Weiss peilt den erneuten Sieg auf der Halb-Distanz an, während Gabi Obmann den Streckenrekord und die 4-Stunden-Schallmauer im Visier hat. Dazu kommen neue Event-Highlights wie die Rückkehr der legendären Kaiserschmarrn-Party erstmals am Ufer in der Sankt Martins Therme & Lodge.
Der Neusiedler See wird heuer wieder zur Hochburg des Triathlonsports im Osten Österreichs – und diesmal mit so vielen starken Frauen wie noch nie. In den Sprint- (46,4%, +5%) und Olympischen (30,4%, +3%) Bewerben wird die Damenquote regelrecht durch die Decke gehen. Was vor Jahren noch als Männerdomäne galt, ist jetzt Bühne für Ausdauer-Queens aus ganz Österreich und weit darüber hinaus. „Die Damen sind heuer im Vormarsch in Podersdorf“, freut sich Veranstalter Daniel Döller. „Und das spürt man auch in der postiven Stimmung und der Vorfreude“.
Doch nicht nur in der Breite beeindruckt das Starterfeld – auch an der Spitze warten echte Kracher. Auf der Halb-Distanz wird es bei den Herren ein Heimspiel für Michi Weiss, Österreichs erfolgreichsten Langdistanz-Triathleten. Weiss kennt Podersdorf wie seine Westentasche und will einmal mehr zeigen, dass er nicht nur über die volle Ironman-Distanz, sondern auch auf 1,9/90/21 Kilometer kaum zu schlagen ist. Bei den Damen richtet sich der Fokus auf Gabi Obmann, die in bestechender Form anreist. Ihr Ziel ist glasklar: erstmals die magische 4-Stunden-Marke knacken und damit den Streckenrekord angreifen. „Ich will hier die Bestzeit in unter 4 Stunden aufstellen“, ließ sie im Vorfeld selbstbewusst wissen.
Vor der einzigartigen Kulisse des UNESCO-Welterbes Fertő–Neusiedler See entfaltet sich dann wieder das Podersdorf-„Drama“ in drei Akten: das Schwimmen im klaren Wasser des Badesses in der St. Martins Therme, das Radfahren auf einer Strecke, die Weltrekorde kennt – 180 Kilometer in 4:01:00 Stunden stehen hier zu Buche – und das Laufen mitten durch den Nationalpark wo der Sonnenuntergang und der Wind den Athletinnen und Athleten noch einmal alles abverlangen. Die berüchtigte „Hölle“ wird auch heuer wieder zur ultimativen Mentalprüfung auf der letzten Disziplin.
Abseits der sportlichen Highlights gibt’s 2025 gleich mehrere Neuerungen: Die neu positionierte Wechselzone mitten im Eventzentrum in Podersdorf bringt Athlet:innen, Betreuer und Zuschauer näher zusammen, verkürzt Wege und sorgt für noch mehr Stimmung. Direkt im Anschluss beginnt die Regeneration: Partner Therapyspot verwöhnt alle Finisher mit einer Gratis-Kurzmassage, zusätzlich können weitere Einheiten gebucht werden – ideal, um verspannte Muskeln zu lockern oder die Beine vor dem Start locker zu bekommen. Und weil im Burgenland Sport und Genuss Hand in Hand gehen, steigt am Freitagabend wieder erstmals nach der Corona Pandemie die legendäre Kaiserschmarrn-Party in der St. Martins Therme – mit Zwetschkenröster, Musik, Sonnenuntergang und echtem Triathlon-Spirit.
„Das ist Triathlon, wie wir ihn lieben: hart im Wettkampf, herzlich im Miteinander“, fasst Döller zusammen. 2025 wird nicht nur sportlich ein Rekordjahr – es wird eines, an das man sich noch lange positiv erinnern wird.