Vergleich: So haben sich die Triathleten beim Gmunden Triathlon eingeschätzt

Im Vorfeld des Gmunden Triathlons, des ersten Triathlons in Europa nach dem COVID-19 Lockdown, wurden die Athleten nach ihrer erwarteten Schwimmzeit über 750 Meter gefragt. Die Veranstalter haben nach der Veranstaltung die Daten ausgewertet – mit einem zu erwartenden Ergebnis. Die meisten Triathleten schätzen ihre Schwimmleistung besser ein, als sie sich in den Zeiten niederschlägt.

Nur 14 der knapp 250 Teilnehmer schwammen schneller wie ihre angegebenen Schwimmzeit. Durchschnittlich waren die Triathleten 2:13 Minuten langsamer wie vorab angegeben. Die Damen verschätzten sich im Durchschnitt um 1:41 Minuten  und die Herren um 2:22 Minuten.

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6 Kommentare
  1. Markus sagt

    Frage: Wurde gefragt mit Neo oder ohne Neo

    1. Stefan Leitner sagt

      Nein, es wurde nur nach der erwarteten Schwimmzeit gefragt.

  2. Mario sagt

    Vermutlich gingen viele von den Schwimmzeiten im Training aus …. man bedenke die dichte des Wassers anhand der vermeintlich kühleren Temperaturen… darüber hinaus ist das Schwimmwasser aufgrund der Zusätze erheblich weicher und für schwimmsport zubereitet.
    Selbsteinschätzung vor dem Wettkampf ist auch mal interessant…. man könnte noch ein Fazit daraus ableiten ob das subjektive Empfinden der Athleten mit dem E
    ndergebnis des Wettkampfs übereinstimmt.

  3. Tobias Binder sagt

    Die Schwimmstrecke war tatsächlich fast 800 m (nicht wie im Vorfeld angegeben 750m) – zumindest lt. GPS der Uhr. Dazu kommt, dass die Messung der Zeit etwa 25m nach dem Ausstieg, der über eine kurze Rampe zurückzulegen war, erfolgte.
    So erklärt sich relativ schnell, dass auch ich über 1min. über meiner im Vorfeld angegeben Zeit war – obwohl ich auch schon 45 Sekunden unter dieser Zeit geblieben bin bei einem Versuch eine Woche zuvor.
    Dennoch sei gesagt: Top-Veranstaltung! Optimal organisiert, kurze Wege und forderndes Streckenprofil.

    1. Stefan Leitner sagt

      Hallo Tobias,

      ich hatte 770 Meter auf der Uhr. Die Genauigkeit des GPS im Wasser ist leider alles andere als vertrauenswürdig. Aber aufgrund meiner Zeit denke ich, dass die Strecke ziemlich genau hinkommt auf die 750 Meter.

      1. Tobias Binder sagt

        Hallo Stefan,

        wenn man die eigene Ungenauigkeit bei der Linien-Wahl im Freiwasser miteinbezieht hast du wohl recht mit den 750 Metern.
        Ich vermute aber auch, dass viele Ihre Schwimmzeiten eben aus dem Becken kennen – und da ist man bekanntermaßen etwas schneller als im Freiwasser…

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