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Triathlon Szene Österreich

Siegt 2018 erstmals ein Österreicher beim IRONMAN 70.3 St. Pölten?

Der Countdown läuft. Noch 45 Tage bis zu einem der größten Sportveranstaltungen in Niederösterreich. Die Veranstalter des IRONMAN 70.3 St. Pölten luden zur Kick-Off Pressekonferenz in die Räumlichkeiten der NV-Arena.

Auch im zwölften Austragungsjahr steuert der IRONMAN 70.3 St. Pölten wieder auf ein Rekordteilnehmerfeld zu. Trotz zahlreicher neuer IRONMAN Bewerbe im Frühjahr, wie dem IRONMAN 70.3 Marbella oder dem IRONMAN 70.3 Mallorca haben sich Teilnehmer aus über 50 Nationen zum ältesten IRONMAN 70.3 Bewerb auf Europas Festland angemeldet.

Spannend wird das Rennen der Damen. Vier Siegerinnen der Vorjahre werden am 27. Mai an der Startlinie stehen. Große Favoritin auf ihren dritten Sieg in Folge ist die Deutsche Laura Philipp. Anja Beranek (GER) und Yvonne Van Vlerken standen in Niederösterreichs Landeshauptstadt ebenfalls bereits ganz oben am Podest. Für die in Österreich lebende Niederländerin Van Vlerken ist der IRONMAN 70.3 St. Pölten bereits wie ein Heimrennen. „Ich komme heuer zum zehnten Mal nach St. Pölten und freue mich auf das Rennen wie bei meinem ersten Antreten.“ Für eine Überraschung kann Eva Wutti sorgen. Die Österreicherin zählt zu den schnellsten Langdistanzathletinnen weltweit und startet heuer zum ersten Mal in St. Pölten.

Zu den großen Favoriten zählen im heurigen Jahr bei den Herren die Österreicher. Thomas Steger vom Pewag Racing Team möchte nach dem vierten Platz im Jahr 2017 nicht nur am Podium stehen, sondern von ganz oben lachen. Der Tiroler bereitet sich derzeit intensiv auf seinen ersten heimischen Saisonhöhepunkt vor. Ein Comeback beim IRONMAN 70.3 St. Pölten feiert Paul Reitmayr. Nach seiner verletzungsbedingten Absage im Vorjahr freut sich Reitmayr auf die zwölfte Auflage des IRONMAN 70.3 St. Pölten. „Im Vorjahr konnte ich leider nur in einer Staffel teilnehmen. Heuer freue ich mich schon wieder auf die volle Distanz,“ so Reitmayr, der als erster Österreicher bereits einen IRONMAN 70.3 Bewerb gewinnen konnte. Bei seinem Heimrennen möchte auch Michi Weiss seinen ersten Sieg bei einem IRONMAN Bewerb in Österreich feiern. Im Vorjahr gewann Weiss unter anderem den IRONMAN Maastricht-Limburg und stellte seine Form kürzlich beim IRONMAN 70.3 Texas mit Rang zwei unter Beweis. Für internationale Konkurrenz sorgt Ruedi Wild. Der Schweizer musste im Vorjahr kurzfristig seinen Start absagen. „Ich saß bereits im Auto nach St. Pölten als sich die unmittelbare Geburt unseres Nachwuchs ankündigte,“ entschuldigte sich Wild für die letztjährige Absage und ist daher heuer doppelt motiviert in St. Pölten.

Sportlandesrätin Petra Bohuslav war bereits vor der ersten Stunde Feuer und Flamme für das Projekt: „Wir sind sehr stolz seit Beginn Partner des IRONMAN 70.3 in St. Pölten zu sein. Dieser Event, der sich mit Schwimmen, Radfahren und Laufen aus den beliebtesten Sportarten Niederösterreichs zusammensetzt, vereint wie keine andere Sportart Spitzen- und Breitensport und passt somit perfekt zu unserer Sportstrategie 2020. Neben dem sportlichen Aspekt ist der Ironman mit 25.000 Nächtigungen auch ein wichtiger, wirtschaftlicher Motor für die Region.“

Für Thomas Kainz, Sportverantwortlicher der Stadt St. Pölten, ist der IRONMAN 70.3 St. Pölten ein weiterer Meilenstein zur „Fittest City of Austria“: „Über zahlreiche Projekte will die Landeshauptstadt mit gezielten Initiativen, beispielsweise der „Fittest City Tour“, und der Unterstützung von Sportgroßveranstaltungen wie dem IRONMAN 70.3 St. Pölten die Affinität zum Thema Sport, Gesundheit und Bewegung erhöhen. Jede St. Pöltnerin und jeder St. Pöltner soll dazu animiert werden, sich selbst fit für die Zukunft zu machen. Ereignisse in dieser Größenordnung haben natürlich einen enormen Mehrwert: Neben dem erwähnten Anreiz für alle St. Pöltner, selbst aktiv zu werden, hat der IRONMAN 70.3 St. Pölten aber auch einen enormen Werbe- und Imagewert für St. Pölten, weswegen wir diese Veranstaltung auch gerne unterstützen: St. Pölten wird als die liebens- und lebenswerte Stadt dargestellt, die sie auch ist und kann sich international bestens präsentieren.“

Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung und ein Partner der ersten Stunde: „Für uns ist der IRONMAN 70.3 in St. Pölten ein Paradebeispiel dafür, wie es durch persönliches Engagement und vorbildliche Organisation über die Jahre gelungen ist, einen Event der internationalen Spitzenklasse in Niederösterreich erfolgreich zu etablieren. Bei so viel Engagement für den Sport in NÖ sind wir sehr gerne als Partner mit dabei.“

Der IRONKIDS Bewerb wird heuer erstmalig als Schulsportveranstaltung ausgetragen. Gerhard Angerer, Fachinspektor für Bewegung und Sport am Landesschulrat für Niederösterreich, hebt die enorme Wichtigkeit von Schulsportveranstaltungen hervor. „Allein in Niederösterreich bieten wir 75.000 Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, an Wettkämpfen in 28 verschiedenen Sportarten teilzunehmen. Es ist für viele Schüler einzigartig, bei bei einem Bewerb wie dem IRONKIDS Rennen am Start stehen zu können. Das Feiern mit Siegern, das Trösten von Athleten und das gemeinsame Erleben von Sport als Abenteuer schweisst sowohl die Schüler untereinander wie auch Lehrer und Schüler zusammen.“

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Als aktiver Age Group Triathlet konnte er sich mehrmals für den IRONMAN Hawaii qualifizieren und internationale Medaillen in seiner Altersklasse gewinnen. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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