Coronavirus: Aus für Startup emcools

Die Emcools Sports GmbH und die Emcools Medical Cooling Systems GmbH, die beide in Traiskirchen ihren Sitz haben, können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Die Insolvenz wurde von den Eigentümern beantragt.

Unternehmensgegenstand ist der Vertrieb von Coolpads im Sportbereich sowie die Herstellung ebensolcher für die Notfallmedizin. Das Konzept sah vor, dass die Medizinsparte auch die Produkte für den Sportbereich produziert und zum Weitervertrieb liefert. Die Kühl-Lösungen helfen Sportlern, ihre Leistung zu steigern und wieder schneller zu regenerieren. Zu den Partnern von emcool zählten etwa der Österreichische Leichtathletikverband, den emcool im Jahr 2019 bei der WM in Doha unterstützte und der Österreichische Triathlonverband, der die Produkte hinsichtlich einer Verwendung bei den Olympischen Spielen in Tokyo testete.

Die aktuelle Coronakrise habe laut Schuldnerangaben jedoch „alles zunichtegemacht, da die im Sportbereich kalkulierten Umsätze völlig ausgefallen sind“, berichtet der KSV1870. Laut Alpenländischen Kreditorenverband AKV Europa sind vom Insolvenzverfahren 59 Gläubiger mit Gesamtforderungen von über 1,77 Millionen Euro betroffen.

„Wegen der starken wirtschaftlichen Verflechtung besteht für beide Unternehmen keine positive Zukunftsprognose, sodass die Tätigkeit eingestellt wird und die Unternehmen zu liquidieren sind“, beschreibt der KSV1870 den Ausblick. Insgesamt sind 18 Dienstnehmer betroffen.

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