Schwimmen auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, Schotterpisten statt Asphalt und anspruchsvolle Trailruns: Am Heiterwanger See feierte am vergangenen Samstag, dem 29. August, der erste offizielle Gravel-Triathlon im deutschsprachigen Raum eine erfolgreiche Premiere. Veranstaltet von ALOHA SPORT in Kooperation mit der Tiroler Zugspitz Arena, lockte das neuartige Outdoor-Event knapp 200 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen – darunter Starter aus Großbritannien, Spanien und Portugal – an den Start.
Spektakuläre Kulisse und harte Bewerbe
Der Startschuss fiel bei idealer Kulisse im Heiterwanger See (976 m ü. A.), womit der Event zugleich den am höchsten gelegenen Triathlon-Schwimmbewerb Österreichs beheimatete. Anschließend ging es für das Feld wahlweise auf dem Gravel- oder Mountainbike und in den Laufschuhen ins Gelände. Neben den Einzelbewerben standen auch Staffel-, Aquabike- und BikeRun-Formate auf dem Programm:
Sprintdistanz (750 m Schwimmen / 22 km Gravel / 6 km Trailrun):
Hier feierte Lokalmatador Dominik Poberschnigg aus Heiterwang in 1:48:22 Stunden einen emotionalen Heimsieg. Bei den Damen setzte sich die Deutsche Alina Vogl in 2:10:50 Stunden durch.
Kurzdistanz (1.500 m Schwimmen / 33 km Gravel / 13 km Trailrun):
Den Sieg auf der längeren Distanz sicherte sich Julian Mutterer (Deutschland) mit einer Zeit von 2:41:22 Stunden. In der Damenwertung triumphierte Laura Kuiper aus den Niederlanden in 3:17:51 Stunden.
Bereits am Freitagabend gehörte die Bühne dem Nachwuchs: Beim Zugspitz Arena Kids Run absolvierten Kinder und Jugendliche der Klassen U6 bis U18 Distanzen zwischen 250 und 1.600 Metern.
Stimmen zur Premiere
Björn Scherer (Geschäftsführer Tourismusverband Tiroler Zugspitz Arena):
„Der Gravel-Triathlon ergänzt unser Outdoorangebot hervorragend. Die große Beteiligung aus zehn Ländern zeigt, dass das Event direkt internationale Aufmerksamkeit erzielt hat. Das ist eine ideale Grundlage, um das Format gemeinsam mit ALOHA SPORT langfristig bei uns zu verankern.“
Stefan Leitner (Geschäftsführer ALOHA PROJECT):
„Der Grundstein für die Zukunft ist gelegt. Das Ambiente am Heiterwanger See ist österreichweit einmalig. Viele Starter haben sich direkt in die Region verliebt. Wir werden nun daran arbeiten, den Gravel-Triathlon fest im Kalender zu etablieren.“