Eine 30-jährige Erfolgsgeschichte
Getreu dem Leitspruch „Gebündelte Energie für internationale Erfolge“ schafft der ÖTRV seit nunmehr drei Jahrzehnten für Österreichs Talente ideale Rahmenbedingungen, um international erfolgreich zu sein. Österreichs Triathleten im Elite- und Nachwuchsbereich zählen zu den besten der Welt. Seit Aufnahme des Triathlonsports ins olympische Programm waren bei allen Spielen ÖTRV-Athleten vertreten. Für die Sternstunde aus österreichischer Sicht sorgte Kate Allen. Sie konnte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen (GRE) sensationell die Goldmedaille im Frauentriathlon gewinnen.
Neben dem Spitzensport liegt die Kernkompetenz vor allem in der Administration, Entwicklung und Förderung des Sports. Waren es im Gründungsjahr noch drei Vereine und 3.500 Teilnahmen bei vereinzelten Veranstaltungen in Österreich, so zählt der Verband in seinen neun Landesverbänden mittlerweile 15.000 Mitglieder, die in knapp 300 Vereinen organisiert sind. Rund 40.000 Starter bei über 100 Veranstaltungen legen österreichweit jährlich über zwei Millionen Wettkampfkilometer zurück. 2016 konnte zudem erstmals in der Verbandsgeschichte die 2.000-Marke an Lizenznehmern geknackt werden.
Als Ausrichterland von hochkarätigen internationalen Bewerben, wie die WM-Serie in Kitzbühel und Welt- und Europameisterschaften, hat sich Österreich zudem im Triathlon weltweit einen sehr guten Namen gemacht und genießt das Vertrauen der Internationalen Triathlon Union (ITU).
„Die positiven Entwicklungen in allen Bereichen zeigen, wie beliebt
der Triathlonsport und seine artverwandten Disziplinen in Österreich sind!
Mein Dank gilt an dieser Stelle allen, die an dieser erfolgreichen Entwicklung des Triathlonsports in Österreich beteiligt waren und zukünftig weiterhin an einem Strang ziehen. Wir haben viel vor und ich
blicke voller Zuversicht mit meinem Team auf die nächsten spannenden Jahre“, so ÖTRV-Präsident Walter Zettinig, der als einer der Triathlonpioniere des Landes das Amt seit Juli 1994 bekleidet.
Meilensteine des ÖTRVs
1983Erster Triathlon in St. Kanzian (3. Juli 1983)
1985Erste Vereinsgründungen
1986EM-Teilnahme durch Herbert und Toni Rattensberger, Heinz Bede-Kraut und Walter Zettinig
1987 Gründung ÖTRV (3. Oktober 1987) 1988Aufnahme in die Europäische Triathlonunion; erste Österreichische Meisterschaft im Kurztriathlon in Mariazell (27. August 1988)
1990Erste Triathlon-Europameisterschaft in Österreich (26. August 1990 in Linz)
1991Aufnahme des Verbandes als Anwärterverband in die Bundes Sportorganisation (BSO)
1992Erste Österreichische Staatsmeisterschaft in Innsbruck
1994Triathlon wird in das olympische Programm und der Verband als ordentliches Mitglied in die BSO aufgenommen
1995Erstmals werden Triathleten als Heeressportler aufgenommen; ÖTRV SportlerInnen dürfen Sporthilfeförderungen in Anspruch nehmen
1998Triathlon Europameisterschaft in Velden
2000Bei den olympischen Spielen in Sydney wird erstmals Gold, Silber und Bronze im Triathlon vergeben. Johannes Enzenhofer startet für Österreich.
2004Kate Allen holt bei den Olympischen Spielen in Athen (GRE) sensationell die Goldmedaille
2007EM-Silber durch Kate Allen bei den Damen und durch das Trio Kate Allen, Tania Haiböck und Eva Dollinger auch EM-Silber im Team
2008Vier Athleten starten bei den Olympischen Spielen in Peking (Kate Allen, Tania Haiböck, Eva Dollinger und Simon Agoston); Kitzbühel wird in die neu gegründete ITU WM-Serie aufgenommen
2012Zwei Athleten nehmen bei den Olympischen Spielen in London teil (Lisa Perterer und Andreas Giglmayr)
2014Kitzbühel trägt die größten Triathlon-Europameisterschaften der Geschichte aus; der ÖTRV übernimmt Kompetenzen und Verantwortung im Bereich des Behindertensports
2016Drei ÖTRV-Athleten starten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Sara Vilic, Julia Hauser und Thomas Springer)
2017Kitzbühel erhält erneut den Zuschlag zur Austragung der Triathlon-Europameisterschaft; der Teambewerb wird ins olympische Programm aufgenommen