News vom 26.07.2010
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[0] Gomez siegt in London
Javier Gomez siegt beim World Championship Bewerb in London. Brownlee genervt von den Regularien
Frustriert und genervt wurde Alistair Brownlee wenige Tage vor dem World Championship Bewerb in einer angesehenen britischen Zeitung zitiert. Der Brite, der aufgrund einer Verletzung später in die Serie einstieg kann seinen Weltmeistertitel heuer nicht mehr verteidigen und schiebt als Begründung die Regularien der ITU vor.
Autor: red
Demnach dürfen nur die besten drei Bewerbe aus Europa in die Gesamtwertung aufgenommen werden. Die ITU möchte mit dieser Regelung die Reisebereitschaft der Athleten erhöhen, um bei möglichst allen Bewerben ihre Top Stars am Start zu haben. Die einzigen beiden Überseebewerbe in Sydney und Seoul musste Brownlee verletzungsbedingt auslassen.
Bereits beim Schwimmen setzte sich Alistair Brownlee an die Spitze des Feldes und stieg nach 1.500 m als Führender aus dem Wasser. Entscheidend absetzen konnte sich der Brite allerdings nicht, und so stieg die Spitzengruppe mit etwa 30 Mann gemeinsam auf das Rad. Das Tempo war anfangs nicht sonderlich hoch, für Brownlee zu langsam und so gestikulierte er mit seinen Mitstreitern, doch endlich das Tempo zu erhöhen. Dies geschah dann auch - allerdings war das Tempo immer noch nicht hoch genug, und so schlossen die Verfolgergruppen zur Spitzengruppe auf und wuchs bis auf 55 Athleten.
Nach etwa 5 Runden attackierte der Brite Suart Hayes und konnte einen Vorsprung von 14 Sekunden herausfahren. Als noch weitere Fahrer zu Hayes aufschlossen, konnte die auf 7 Athleten gewachsene Gruppe einen Vorsprung von 50 Sekunden auf die Verfolger herausfahren.
Auf der Laufstrecke gaben danach die beiden Brownlee Brüder das Tempo vor. Das Hauptfeld zerfiel in viele kleine Gruppen, nur Javier Gomez und Jan Frodeno konnten dem Tempo der Beiden folgen. Vier Kilometer vor dem Ziel war der letzte Ausreisser der ehemaligen Spitzengruppe auf dem Rad gestellt und abgehängt. Javier Gomez startete gleich seine erste Attacke. Als erster musste Jan Frodeno reissen lassen, Alistair Brownlee konnte noch folge, hatte aber auch sichtlich Probleme. 1000 Meter vor der Ziellinie erhöhte Gomez erneut das Tempo und diesmal konnte er sich von beiden Brownlees lösen. Zuerst verlor Jonathan den Anschluss, 800 m vor dem Ziel schliesslich auch Alistair Brownlee. Alistair fiel auf den letzten 500 Metern der Laufstrecke von Rang 2 noch auf Rang 10 zurück - ein Umstand, der durch die extreme Dichte auf der Olympischen Distanz bei den Herren erklärbar ist.
Andreas Giglmayr zeigte einmal mehr seine starke Form. Mit nur etwas mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand belegte er "nur" Rang 37.
Ergebnisse
1. Javier Gomez (ESP) 1:42:08 (18:03-53:44-29:31)
2. Jonathan Brownlee (GBR) 1:42:14 (18:00-53:53-29:33)
3. Jan Frodeno (GER) 1:42:30 (18:02-53:47-29:54)
4. Alexandr Bryukhankov (RUS) 1:42:44 (18:01-53:49-29:58)
5. Mario Mola (ESP) 1:42:46 (19:01-52:53-30:02)
6. Brad Kahlefeld (AUS) 1:42:54 (18:04-53:47-30:15)
7. Jarrod Shoemaker (USA) 1:42:57 (18:18-53:33-30:09)
8. Stuart Hayes (GBR) 1:42:59 (18:19-52:38-31:10)
9. Steffen Justus (GER) 1:43:04 (18:58-52:52-30:21)
10. Alistair Brownlee (GBR) 1:43:05 (17:57-53:55-30:22)
1. Javier Gomez (ESP) 1:42:08 (18:03-53:44-29:31)
2. Jonathan Brownlee (GBR) 1:42:14 (18:00-53:53-29:33)
3. Jan Frodeno (GER) 1:42:30 (18:02-53:47-29:54)
4. Alexandr Bryukhankov (RUS) 1:42:44 (18:01-53:49-29:58)
5. Mario Mola (ESP) 1:42:46 (19:01-52:53-30:02)
6. Brad Kahlefeld (AUS) 1:42:54 (18:04-53:47-30:15)
7. Jarrod Shoemaker (USA) 1:42:57 (18:18-53:33-30:09)
8. Stuart Hayes (GBR) 1:42:59 (18:19-52:38-31:10)
9. Steffen Justus (GER) 1:43:04 (18:58-52:52-30:21)
10. Alistair Brownlee (GBR) 1:43:05 (17:57-53:55-30:22)
Autor: red
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