[0] Die Wassertemperatur betrug trotz des kühlen vorangegangenen Wetters schlussendlich 18°C und gewährleistete eine angenehme erste Disziplin. Die Stimmung glich bereits am Start einem Hexenkessel und riss bis zum Ende in der vollen Event Arena nicht ab. Als sich die Profi-Athleten um 7.00 Uhr morgens mit der ersten Welle aus acht in das Rennen begaben, säumten bereits rund 20.000 Zuseher die beiden Seen, in denen die insgesamt 1,9 km Schwimmen absolviert wurden. Der Luxemburger Dirk Bockel in 00:25:50 war der erste aus dem Wasser, gefolgt von Csaba Kuttor (HUN) in 00:25:55 und Vorjahressieger Chris McCormack (AUS) in 00:26:16.
Bockel hält im ersten Drittel der Radstrecke die Führung, die dann wechselnd von Macca, Marino Vanhoenacker (BEL) und Filip Osbaly (CZE) übernommen wird. Ab Kilometer 55 gibt es ständigen Führungswechsel zwischen Ospaly, McCormack und Vanhoenacker, Bockel und Jonas Djurbak befinden sich in derselben Gruppe, das restliche Feld fällt zurück. Vanhoenacker ist nach 2:34:52 der Erste in der Wechselzone vor Ospaly (2:35:44) und McCormack (2:35:45).
Auf der Laufstrecke bilden Bockel, McCormack und Ospaly die erste Verfolgergruppe auf Vanhoenacker. Michi Weiss ist bester Österreicher auf Platz 5. Vanhoenacker wird bald von Ospaly abgelöst, der die Führung für sich behält und das Rennen in 3:46:02 gewinnt. Den zweiten Platz belegt McCormack in 3:47:01, gefolgt vom Deutschen Andreas Realert in 3:47:29. Bester Österreicher wird der Niederösterreicher Michi Weiss in 3:51:53 an sechster Stelle. Weiss fuhr bei idealen Bedingungen auch den schnellsten Bikesplit im Feld.
Autor: les













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