News vom 29.04.2010
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[0] Weiss bei IRONMAN St. George am Start
Bei der Premiere des IRONMAN St. George stehen mit Michi Weiss und Markus Strini zwei Österreicher am Start.
Die ganz grossen Namen fehlen bei der Premiere des IRONMAN St. George im Bundesstaat Utah. Dafür hat es die Strecke um so mehr in sich.
Autor: red
Auf zwei Runden warten über 1000 Höhenmeter auf die Athleten, die zu einem Grossteil bei einem Anstieg zu machen sind. Auch auf der Laufrunde geht es nicht minder flach zu. Über 500 Höhenmeter müssen auf diesen unrythmischen 42,2 Kilometer bewältigt werden.
Favorit auf den Sieg ist unter anderem der Australier Chris McDonald. Mit der schnellsten Radzeit kam McDonald beim IRONMAN 70.3 in China auf Rang 2. Zwei IRONMAN Siege konnte er in seiner Karriere schon für sich verbuchen. Um den Sieg mitreden werden auch der US Amerikaner Michael Lovato sowie der Este Kirill Kotshegarov (Sieger IRONMAN Florida 2009). Am Start auch Luke Bell und der Ungar Joszef Major.
In den letzten Wochen bereitete sich Michi Weiss in Colorado Springs auf den IRONMAN vor. Die Form ist ansteigend und die letzten Rad und Laufeinheiten klangen vielversprechend. Besuch bekam er in der direkten Wettkampfvorbereitung auch von den Dopingkontrolleuren. Im Auftrag der NADA Österreich wurde er von den amerikanischen Kontrolleuren während einer Schwimm- Trainingseinheit kontrolliert. Aufgrund seiner Radstärke zählt Weiss sicher zum erweiterten Favoritenkreis.
Ebenfalls auf die Hawaii Quali schielt Markus Strini, der sich in den letzten Wochen gewissenhaft auf den Wettkampf vorbereitet hat: Strini über den Wettkampf: "Wie schon gesagt, ein gestandenes Profifeld und Top 3 als Vorgabe. Es muß einfach alles passen und davon gehe ich aus. Ich habe versucht nichts dem Zufall zu überlassen.
Den nächsten Vordämpfer erhielt ich jedoch schon bei der Ankunft. Sturm und Regen mit gedämpften 10 Wüstengraden! Eine Kaltfront die gerade die Gegend und mich unsicher macht. Heute bei der ersten Radausfahrt kam ich in ein Hagelunwetter von dem ich mich kaum mehr erwärmen konnte. Das hatte ich mir anders vorgestellt.
Der See in dem wir Schwimmen hat, wenn ich hoch ansetzte 18° und der kalte Wind bläst aus allen Rohren.
Die Topgraphie des Rennes sollte mir aber liegen. War ja auch ein Grund meiner Wahl für das Rennen. Schwimmen im flachen Seegewässer, hügeliges, windiges Radfahren und ein sauschwerer Marathon in dem es keine „einzige“ Flachpassage gibt. Erinnert mich ein wenig an den Ironman UK. Es wird eine Kraftprobe in einer traumhaft schönen Gegend werden.
Sollte es so kalt bleiben bin ich darauf eingestellt. Der Vorteil, auch die anderen werden Leiden und dann wird es zur Kopfsache."
Bei den Damen heisst die Favoritin Gina Crawford. Mit Ausnahme des IRONMAN Neuseeland gewann Crawford heuer alle Bewerbe, zuletzt die Challenge Wanaka.
Autor: red
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