[0] Der Mensch kommt wochenlang ohne feste Nahrung aus, einige Tage lang ohne zu trinken – aber nur 60 Stunden ohne Schlaf - dann treten unweigerlich gravierende gesundheitliche Probleme auf. Die Bedeutung von Schlaf wird gerne unterschätzt, doch Studien von der Standford University in Kalifornien zeigen, dass Sportler durch längere Ruhephasen ein höheres Leistungspotenzial erreichen. Im Schlaf regenerieren wir uns und schöpfen neue Kraft; Schlaf ist ein Lebenselixier; guter Schlaf ist ein wesentlicher Faktor fürs Gesundbleiben und fürs Wohlbefinden; wer ausreichend schläft, ist geistig und körperlich fitter. Im Sport bedeutet das mehr Energie.
Schlaf ist etwas ganz Individuelles. Ein erwachsener Mensch braucht in etwa acht Stunden Schlaf. Das ist jedoch nur ein Richtwert: Speziell für Sportler ist es oft eine große Herausforderung, Training, Wettkämpfe, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Alles scheint wichtiger als Schlafqualität und Schlafdauer.
Was kann Schlafdefizit eigentlich bewirken?
Beeinträchtigungen des Stoffwechsels, verminderte Ausdauerleistungsfähigkeit, verzögerte Reaktion, verstärkter Appetit auf hochkalorisches Essen (süß, salzig, stärkehaltig), Gewichtszunahme, sinkende Motivation, hormonelle Veränderungen…..
Was sollte uns also davon abhalten, unserem Schlaf etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken?
Einfache Tipps für einen gesunden, erholsamen Schlaf:
- Stille und eine angenehme Umgebung unterstützen guten Schlaf: Das Schlafzimmer sollte möglichst ruhig gelegen sein und sich vollständig abdunkeln lassen. Lärm kann uns aus dem Schlaf reißen und Licht hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin
- Die ideale Temperatur eines Schlafzimmers liegt zwischen 16 und 18 Grad
- Wichtig ist auch viel frische Luft
- Zeiten einhalten! Versuche die Schlafzeiten möglichst einzuhalten
- Kein Sport unmittelbar vor dem Zubettgehen, denn nach sportlicher Betätigung läuft der Stoffwechsel noch einige Zeit auf Hochtouren. Eineinhalb Stunden zuvor sollte Schluss sein mit dem Training
- Ein warmes Bad versetzt mit Lindenblüten, Melisse, Hopfen… sorgt für wohlige Entspannung.
- Weg vom Bildschirm! Arbeit am Computer lässt den Geist nicht zur Ruhe kommen. Wie beim Sport gilt: eineinhalb Stunden vor dem Schlafengehen aufhören
- Stress ist ein Schlafkiller! Fest steht, dass psychische Faktoren den Schlaf störungsanfälliger machen. Stress, Sorgen, Konflikte und Angstgefühle halten wach, weil die Gedanken unablässig im Kopf kreisen
- Nimm dir täglich sieben bis neun Stunden Zeit für deine Nachtruhe
- Erlerne eine Entspannungsmethode
- Vermeide spätes Essen, koffeinhältige Getränke und abendlichen Alkoholkonsum vor dem Zubettgehen
Versuche 2 Wochen lang jeden Tag eine Stunde mehr zu schlafen und beobachte die Auswirkungen auf deine Leistungsfähigkeit ?
Autor: red













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