[0] Maßnahmen die das Immunsystem stärken:
- Vorwiegend Warmes essen – das ist der Grundsatz für die kühle und kalte Jahreszeit. Besonders das Frühstück sollte warm sein! Zum Beispiel warmer Getreidebrei aus Hafer, Hirse oder Reis, auch in Form von Flocken, ein Obstkompott, eine Eierspeise, und dazu wärmende Tees aus Ingwer, Kardamom oder Zimt. Wer lieber Kaffee trinkt, gibt wärmende Gewürze wie Kardamom dazu. Wer zudem zu Mittag und abends Suppen oder gebratenes Gemüse und Fleisch mit wärmendem Chili, Zwiebel, Knoblauch und Pfeffer isst, stärke den gesamten Körper. Achten sie auf gesunde Lebensmittel, die ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Eiweißquellen wie mageres Fleisch, Milchprodukte, Eier und Gemüse sind besonders wichtig da sie wertvolle Aminosäuren enthalten, welche die Bausteine unseres Immunsystems bilden. Weiters enthält mageres Fleisch Eisen und Zink, deren Mangel das Immunsystem schwächen kann. Vermeiden sie Fertigprodukte da sie viele gesättigte Fette, raffiniertes Mehl und Zucker enthalten und dadurch das Immunsystem schwächen.
Eine hochwertige, ausgeglichene Ernährung versorgt unseren Körper mit allen Nährstoffen die er braucht, denn in einem gesunden Körper steckt auch ein gesundes Immunsystem. - Entspannung. Wenn man durch körperliche oder seelische Belastungen erschöpft ist, kommt der Stoffwechsel des Körpers aus dem Gleichgewicht und die Abwehrkräfte werden schwach - um gesund zu bleiben, sollte man sich deshalb nach Stressphasen ausreichend lange Entspannungsphasen gönnen.
- Kneippen oder schlichte Wechselduschen, stärken den Körper und damit das Immunsystem.
- Im Schlaf werden Immunbotenstoffe gebildet, die das Immunsystem stärken, deswegen ist es wichtig, ausreichend lang zu schlafen, um gesund zu bleiben. Die gesunde Schlafdauer ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden.
- Sport zu betreiben ist eine wirksame Art, den Körper und damit das Immunsystem zu stärken. Durch die Anstrengung atmen wir öfter aus und ein und führen dem Körper mehr Sauerstoff zu, was die Lunge stärkt. Wichtig ist, dass man sich dabei gut fühlt, den Sport gern und regelmäßig macht. Wichtig: Bis zu zwei Stunden nach dem Sport ist das Immunsystem durch die Anstrengung geschwächt, ehe es stärker als vor dem Sport wird. In dieser Zeit sollte man sich besonders gut vor Kälte und Nässe schützen, da die Poren offen sind und krankmachende Keime leichter in den Körper eindringen können. Man sollte außerdem darauf achten, dass die so genannten Windpunkte im Nackenbereich bedeckt sind, wo Kälte- und Nässereize den Körper schwächen, das heißt, ihn anfällig für Grippeviren, Bakterien & Co machen.
- Händewaschen!!! Bakterien lassen sich ganz einfach durch einen Händedruck oder durch das Berühren von Türgriffen übertragen. (vermeiden sie den Kontakt mit erkälteten Personen) und berühren sie nicht ihre Nase, ihre Augen oder ihren Mund. Bakterien können auf diesem Weg ganz einfach in ihren Körper geraten.
Obwohl die Medizin gegen eine Erkältung bzw. eine Grippe nicht in der Lage ist aktiv etwas zu tun, so kann sie jedoch die Symptome lindern und deshalb ist ein Arztbesuch ratsam. Wenn die Symptome länger als eine Woche andauern, sich verschlechtern, sie Schwierigkeiten mit der Atmung haben, Brust- oder Kopfschmerzen haben, dann suchen sie in jedem Fall einen Arzt auf.
Training – bei Krankheit!?!? Auf den Körper horchen lautet die Devise. Wenn man zum Beispiel an einem Tag nicht so gut drauf, also müde und ausgelaugt ist, sollte man auf eine intensive Sporteinheit verzichten oder mit nur geringer Intensität trainieren. Wenn man sich krank fühlt, Fieber oder Schmerzen hat, dann ist von einem Training strikt abzuraten. Gefahr droht auch nach dem Sport, da in den ersten ein bis zwei Stunden nach erschöpfenden Belastungen die Abwehrfunktion vorübergehend beeinträchtigt ist. Der Grund: unmittelbar nach Ende einer intensiven sportlichen Belastung oder nach einem Wettkampf kommt es zu einem Abfall von bestimmten weißen Blutkörperchen, die an und für sich Krankheitserreger in Schach halten. Dieses Zeitfenster stellt eine fast barrierefreie Eintrittspforte für Bakterien und Viren dar („open Window“).
Um zu trainieren sollte ihr Körper fit und in einer guten Verfassung sein. Bei einer Grippe hat ihr Körper schon mit den Viren zu kämpfen und daher wäre körperliches Training nur eine zusätzliche Belastung. Daher: BEI GRIPPE KEIN TRAINING
Stattdessen sollten sie auf eine gute Ernährung und jede Menge Flüssigkeitszufuhr achten (Wasser, Tee, Elektrolytgetränke – um einer Austrocknung vorzubeugen). Sobald die Grippe überstanden ist können sie langsam wieder mit dem Training beginnen. Seien sie in der ersten Woche geduldig mit sich und ihrem Körper und sie werden sehen wie sich ihre Leistung von Tag zu Tag steigert.
Bei einer gewöhnlichen, leichten Erkältung (geringer Husten und eine rinnende Nase) ist ein Training nicht unbedingt ausgeschlossen. Es sollte nur nicht so hart sein wie bisher und bei Schmerzen (Kopfweh, Halsschmerzen… Erkältungssymptome) sofort zu beenden. Machen sie es ihrem Immunsystem nicht noch schwerer gegen den Virus anzukämpfen.
Damit es erst gar nicht zu einer Erkältung bzw. einer Grippe kommt können sie mit ihrer Ernährung und einem gesunden Lebensstil wesentlich dazu beitragen.
Vorbeugung ist die beste Medizin!
Zitrusfrüchte kühlen ihren Organismus, Lauchsuppe beugt gegen Erkältungen vor und eine gute Gemüsesuppe ist immer eine Wohltat:
Karottensuppe (für 4 Personen)
2 TL Olivenöl, 750 g gewürfelte Karotten, 1 Zwiebel, 5 cm frischer, geriebener Ingwer,
1 Knoblauchzehe, mildes Currypulver, 500 ml Wasser, ½ TL Meersalz, Pfeffer,
Saft von 2 Orangen, 3 EL Sauerrahm
Karotten, gehackte Zwiebel und Knoblauch, geriebener Ingwer in Olivenöl einige Minuten anrösten. Dann mit Currypulver stauben.
Anschließend Wasser langsam zugeben bis die Karotten weich gekocht sind. Karotten pürieren und Salz, Pfeffer und Orangensaft hinzugeben. Mit einem Klacks Sauerrahm servieren.
Gutes Gelingen!
Autor: les











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